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Magna: E-Antrieb mit zehn Konfigurationen

| Autor / Redakteur: Jürgen Goroncy / Jens Scheiner

Erprobung in Nordschweden: Magna präsentierte auf dem Eis den „e2 eDrive“-Prototypen.
Erprobung in Nordschweden: Magna präsentierte auf dem Eis den „e2 eDrive“-Prototypen. (Bild: Magna)

Auf einem zugefrorenen See in Nordschweden testet Magna – wie viele anderen OEMs und Tier-1-Lieferanten – Prototypen und Serienfahrzeuge. Dort stellte das Unternehmen unter anspruchsvollen Klima- und Fahrbedingungen den „e2 eDrive“-Demonstrator der Fachpresse vor.

Mit dem „e2 eDrive“-Prototypen-Demonstrator kann Magna eigenen Angaben zufolge das gesamte Spektrum der Elektrifizierung in einem Fahrzeug darstellen. Im Prototyp sind sowohl ein hybridisiertes Doppelkupplungsgetriebe als auch eine elektrische Hinterachse mit Torque Vectoring und an der Vorderachse ein Elektromotor mit 80 Kilowatt Leistung installiert. Dieses können separat oder kombiniert und in unterschiedlichen Leistungsbereichen aktiviert werden. Mit einer Software wird die elektrische Leistung für die unterschiedlichen Demonstrationsfälle skaliert. So können die Vorteile von zehn verschiedenen Antriebsstrangkonfigurationen – vom Mildhybrid- bis zum reinen Elektroantrieb, als Front-, Heck- oder Allradversion – innerhalb derselben Fahrzeugarchitektur verglichen werden. Vom Mildhybrid für optimalen Treibstoffverbrauch, über ein elektrifiziertes Allradsystem für erhöhte Traktion und Sicherheit bis hin zu einer E-Achse mit integriertem Torque Vectoring für beste Fahrdynamik, alles in einem Fahrzeug.

Das Nutzungsprofil entscheidet

„Welches Konzept wann und wo jeweils am sinnvollsten ist, hängt vom jeweiligen Nutzungsprofil ab“, so Walter Sackl, Global Director Product Management bei Magna Powertrain. „Wir können praktisch auf allen Ebenen Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik anbieten.“

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