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Automobilzulieferer Mahle baut sein Brennstoffzellen-Geschäft aus

| Redakteur: Sven Prawitz

Der Zulieferer Mahle baut sein Geschäft mit Brennstoffzellen aus. Eine neue Kooperation soll Systeme für Nutzfahrzeuge entwickeln und fertigen.

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Mahle will künftig komplette Brennstoffzellensysteme für Nutzfahrzeuge liefern.
Mahle will künftig komplette Brennstoffzellensysteme für Nutzfahrzeuge liefern.
(Bild: Mahle)

Mahle und der kanadische Brennstoffzellenhersteller Ballard Power Systems haben eine Kooperation vereinbart. Künftig wollen beide Zulieferer gemeinsam Brennstoffzellensysteme für Nutzfahrzeuge verschiedener Gewichtsklassen entwickeln. Langfristiges Ziel sei es, komplette Brennstoffzellensysteme für den europäischen, nordamerikanischen und asiatischen Markt zu fertigen.

Während der ersten Phase der Zusammenarbeit werde Ballard vorrangig für das Systemdesign rund um den Brennstoffzellenstack verantwortlich sein. Mahle bringe seine Erfahrung hinsichtlich Thermomanagement, Luftmanagement, Leistungselektronik und Packaging mit ein, teilt das Unternehmen mit.

„Klimaneutraler Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft für mittlere und schwere Nutzfahrzeuge und zugleich Schlüssel zum Erreichen der Klimaziele“, sagt CEO Jörg Stratmann.

Brennstoffzelle: Mahle liefert Komponenten

Der Automobilzulieferer aus Stuttgart ist bereits Serienausrüster für Brennstoffzellen-Fahrzeuge: Nach eigenen Angaben liefere Mahle Komponenten der Luftstrecke, der Elektronik sowie der Temperierung von Brennstoffzellensystemen. Das stark auf Komponenten für Verbrennungsmotoren ausgerichtete Unternehmen benötigt dringend neue Geschäftsfelder. Die durch die Coronavirus-Pandemie verstärkte Absatzkrise in der Autobranche setzt dem Zulieferer stark zu: Weltweit sollen bis zu 7.600 Stellen gefährdet sein. In Deutschland will Mahle zwei Standorte schließen.

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