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Zulieferer Mahle bringt Übernahme von Letrika zum Abschluss

| Redakteur: Jens Scheiner

Die Übernahme der Mehrheitsanteile des an der Börse in Ljubljana gelisteten Unternehmens Letrika wird voraussichtlich Anfang September vollzogen. Die Freigaben aller zuständigen Kartellbehörden für die Transaktion sind bereits eingegangen.

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Nach der Übernahme wird der Mahle-Konzern rund 80 Prozent der Anteile an Letrika halten.
Nach der Übernahme wird der Mahle-Konzern rund 80 Prozent der Anteile an Letrika halten.
(Foto: Mahle)

Wie Mahle mitteilte, wird Letrika künftig als Profit Center „Elektrische Antriebe und Nebenaggregate“ in den Konzern integriert. Die Übernahme von rund 54 Prozent der Aktien der Letrika-Gruppe erfolgt im Rahmen einer Initiative, staatlich kontrollierte Unternehmen in Slowenien zu privatisieren.

Mahle unterzeichnete den Aktienkaufvertrag am 20. Juni 2014, nachdem bereits zusätzlich 27 Prozent der Anteile über die Börse erworben wurden. Insgesamt hält das Stuttgarter Unternehmen dann rund 80 Prozent der Anteile an Letrika. Mit der Übernahme startet ein Integrationsprojekt, in dem die Funktionsbereiche Entwicklung, Vertrieb, Controlling & Finanzen sowie aller relevanten Service-Funktionsbereiche an die Mahle-Konzernstrukturen angebunden werden.

Letrika hat 2013 an sieben Produktions- und Entwicklungsstandorten in Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Weißrussland, China und Brasilien mit 2.416 Mitarbeitern einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Gruppe entwickelt und fertigt Elektromotoren, Generatoren sowie elektrische und mechatronische Antriebssysteme.

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