Elektromobilität Mahle erwartet Milliardengeschäft mit E-Kompressoren

Quelle: dpa

Anbieter zum Thema

Der Stuttgarter Zulieferer will unabhängiger vom Geschäft für Verbrenner werden. Aufträge für elektrischen Klimakompressoren sollen den Wandel beschleunigen.

Der Zulieferer musste im vergangenen Jahr Verluste in Millionenhöhe hinnehmen.
Der Zulieferer musste im vergangenen Jahr Verluste in Millionenhöhe hinnehmen.
(Bild: Mahle)

Der zuletzt kriselnde Zulieferer Mahle erwartet mit einer Komponente für das Thermomanagement von E-Autos Milliardeneinnahmen und will unabhängiger vom Verbrenner werden. Mehrere Aufträge für einen elektrischen Klimakompressor ergeben derzeit ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro, wie die Stuttgarter mitteilten. Bis wann die Aufträge abgearbeitet werden sollen, sagte ein Sprecher nicht.

Der Kompressor sei wichtig, um den E-Antrieb zu kühlen und damit entscheidend für die Lebensdauer, Ladegeschwindigkeit und Reichweite der Batterie. Mahle macht derzeit nach eigenen Angaben rund 60 Prozent seines Umsatzes unabhängig vom Verbrennungsmotor. Bis 2030 solle dieser Anteil auf 75 Prozent steigen.

Hohe Verluste, neuer Geschäftsführer

Der Zulieferer steckte 2021 tief in den roten Zahlen, der Verlust belief sich auf 108 Millionen Euro. Den Umsatz gab das Unternehmen mit knapp elf Milliarden Euro an. Mit Arnd Franz trat zum November dieses Jahres ein neuer Chef an die Spitze des Konzerns. Die Stelle war zuvor monatelang vakant gewesen.

(ID:48774989)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung