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Wirtschaft Medien: ZF plant Job-Kahlschlag wegen Corona

| Autor: Svenja Gelowicz

Der Chef des Autozulieferers, Wolf-Henning Scheider, hat der Belegschaft einen Brandbrief geschrieben. Die Coronakrise treffe den ZF-Konzern hart. Weltweit sollen bis zu 15.000 Stellen wegfallen, berichtet unter anderem die „Main-Post“.

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Medienberichten zufolge will ZF 15.000 Arbeitsplätze streichen.
Medienberichten zufolge will ZF 15.000 Arbeitsplätze streichen.
(Bild: ZF)

Der Automobilzulieferer ZF hat einen Brandbrief an die Belegschaft geschrieben. Das berichtet unter anderem die „Main-Post“. Der Konzern will demnach weltweit bis zu 15.000 Jobs streichen. Davon fallen die Hälfte alleine in Deutschland weg. Das Rundschreiben von ZF-Chef Wolf-Henning Scheider ging am Donnerstag an die Mitarbeiter des Friedrichshafener Zulieferers. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 148.000 Mitarbeiter.

Laut dem Bericht der „Main-Post“ kündigte Scheider an, den Stellenabbau bis 2025 zu vollziehen, um die Folgen der Coronakrise im Jahr 2020 zu bewältigen. Der Umsatz liege demnach voraussichtlich selbst im Jahr 2022 noch deutlich unter den Planungen.

Der Automobilzulieferer wolle außerdem Investitionen kürzen und bei Ausgaben sparen. Außerdem würden Projekte gestrichen.

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 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Redakteurin Wirtschaft und Mobilität