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Ridepooling Moia startet in Hannover mit vollelektrischer Flotte

| Redakteur: Lena Bromberger

Rein elektrisches Ridepooling: Noch im August startet der Anbieter Moia in Hannover seinen stadtweiten Fahrdienst.

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Moia-Transporter auf dem neuen Betriebshof in Hannover.
Moia-Transporter auf dem neuen Betriebshof in Hannover.
(Bild: Henning Scheffen/Moia)

Moia startet noch im August in Hannover mit vollelektrischem Ridepooling. Die niedersächsische Landeshauptstadt wird damit zur größten deutschen Stadt, in der lokal emissionsfreies Ridepooling im gesamten Stadtgebiet verfügbar ist.

Im „Moia +6“ teilen sich bis zu sechs Personen eine Fahrt. Das Fahrzeug verfügt über freistehende Sitze, schnelles Internet und USB-Ports, entwickelt hat es der Serviceanbieter gemeinsam mit Volkswagen Nutzfahrzeuge und dem Volkswagen-Werk Osnabrück. Das Fahrzeug schafft laut Hersteller mehr als 300 Kilometer (WLTP) mit einer Akkuladung und lässt sich innerhalb von gut einer halben Stunde zu 80 Prozent laden.

Zum Start sollen zunächst bis zu 40 Fahrzeuge rollen, die Flottengröße will der Anbieter an die Nachfrage anpassen. Mit der Wiederaufnahme des Betriebs in Hannover kehren auch die Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurück. Gleichzeitig wird der Betriebshof an der Vahrenwalder Straße eingeweiht.

„Alternative zum eigenen Auto“

Jens-Michael May, CEO der Moia Operations Germany GmbH (l.), und Thomas Hermann, Bürgermeister der Stadt Hannover, nach der Premierenfahrt.
Jens-Michael May, CEO der Moia Operations Germany GmbH (l.), und Thomas Hermann, Bürgermeister der Stadt Hannover, nach der Premierenfahrt.
(Bild: Hennung Scheffen/Moia)

Die Premierenfahrt in der niedersächsischen Landeshauptstadt unternahmen Thomas Hermann, Bürgermeister der Stadt Hannover, und der Geschäftsführer der Moia Operations Germany GmbH, Jens-Michael May. Ab dem 21. August sollen die gold-gelben Fahrzeuge dann allen Hannoveranern als Alternative zum Auto und als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung stehen.

„Nach der Corona-bedingten Pause nehmen wir den Betrieb mit neuen Fahrzeugen wieder auf. Wir stellen unsere Flotte zu 100 Prozent auf Elektro um, zwei Jahre früher als geplant“, sagt May. In Hinblick auf Bequemlichkeit und Verfügbarkeit will der Anbieter sich „mit dem privaten Auto messen.“

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