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Wirtschaft Nach Insolvenz: Piller Entgrattechnik gerettet

| Autor: Jens Scheiner

Piller Entgrattechnik ist vor der Insolvenz gerettet. Der Anlagenbauer hat einen Investor gefunden.

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Der Anlagenbauer Piller Entgrattechnik hat einen Investor gefunden und ist nun vor der Insolvenz gerettet.
Der Anlagenbauer Piller Entgrattechnik hat einen Investor gefunden und ist nun vor der Insolvenz gerettet.
(Bild: Piller Entgrattechnik)

Der Anlagenbauer Piller Entgrattechnik ist gerettet: Die SFO-Gruppe, ein Family Office mit Sitz in München, hat die Piller Entgrattechnik mit den Standorten in Ditzingen und im ungarischen Kecskemet nun gekauft. Alle 120 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Außerdem soll das Unternehmen weiterhin als Piller Entgrattechnik firmieren.

Auf Übernahmen spezialisierter Investor

Piller hatte am 28. Februar Insolvenzantrag gestellt. Insolvenzverwalter Martin Mucha hatte das Unternehmen seitdem fortgeführt und trotz der Corona-Hochphase den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten. Der Investor ist eigenen Angaben zufolge auf die Übernahme und Weiterentwicklung von Maschinen- und Anlagenbauern mit Entwicklungspotenzial spezialisiert. Zur SFO gehört unter anderem die Nayak Gruppe, die SHW Bearbeitungstechnik sowie SHW Werkzeugmaschinen mit Sitz in Aalen.

Über Piller Entgrattechnik

Die Piller Entgrattechnik GmbH ist ein Hersteller von Anlagen zur industriellen Teilereinigung mit Hochdruckstrahltechnik. Mit Drücken von bis zu 1.100 bar wird dabei ein Wasser- oder Schneidölstrahl auf Werkstücke gelenkt, um Grate, Späne und weitere Verschmutzungen zu entfernen. Das 1995 gegründet Unternehmen beliefert Kunden in der Automobil- und Hydraulikindustrie, Pneumatik oder in der Medizintechnik. Für kleinere Stückzahlen bietet das Unternehmen auch Lohnentgraten am Standort Ditzingen an. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei rund 20 Millionen Euro.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE