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Motorsport Engineering Neue Generation der Steer-by-Wire-Lenkung bei GTC-Rennen

| Redakteur: Lena Bromberger

Für die Saison 2020 in der GTC-Serie erhält das Steer-by-Wire-System von Schaeffler Paravan mehrere Updates.

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Der Audi R8 LMS GT3 erhält für die Saison 2020 ein optimiertes Steer-by-Wire-System.
Der Audi R8 LMS GT3 erhält für die Saison 2020 ein optimiertes Steer-by-Wire-System.
(Bild: Curbstone)

In der kommenden Saison soll der Audi R8 LMS GT3 mit einer verbesserten Steer-by-Wire-Lenkung in der Tourenwagenserie GTC Race an den Start gehen. Laut Roland Arnold, CEO Schaeffler Paravan, konnte durch den Einsatz eines Echtzeitbetriebssystems die Reaktionsfähigkeit sowie die Dynamik des Systems deutlich erhöht werden. Durch neue Softwarefeature soll die Spur besser gehalten werden und das eingesetzte Force-Feedback-Lenkrad verbessert werden. Zudem habe das System nach Angaben Arnolds, durch weitere Sensorik eine gesteigerte Diagnose.

„Mit der herkömmlichen Lenksäule wird viel aggressiver gefahren, was nicht unbedingt besser ist“, weiß Arnold. „Force Feedback zwingt zu einem sauberen Fahren.“ Das bringe auch Vorteile, beispielsweise mit Blick auf ein reifenschonenderes Fahren.

Ziel: Eigene Wertung für Steer-by-Wire-Fahrzeuge

Die Lenkung habe sich in allen Bereichen deutlich verbessert. In den kommenden Monaten möchte das Schaeffler-Paravan-Team die Technologie unter den Extrembedingungen des Rennsports weiter optimieren und wichtige Feature für die nächste Generation des Systems testen. „Das Ziel ist, später einmal eine eigene Wertung für Steer-by-Wire-Fahrzeuge zu haben. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung des Systems“, sagt Roland Arnold.

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