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Produktion

Neue Norm: Datenschutz und Security von Beginn an

| Autor/ Redakteur: Harald Lutz / Sven Prawitz

Forscher, unter anderem vom Fraunhofer Institut für sichere IT, erarbeiten in Projekten Konzepte für Safety, Security und Datenschutz. Für den Bereich der Security soll bald eine neue Norm die Standards setzen.

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Klassische Sicherheitsschutzziele heute sind, ein Eindringen von außen zu verhindern, und die Vertraulichkeit der durch Minicomputer und Sensoren gewonnenen Fahrzeugdaten zu gewährleisten.
Klassische Sicherheitsschutzziele heute sind, ein Eindringen von außen zu verhindern, und die Vertraulichkeit der durch Minicomputer und Sensoren gewonnenen Fahrzeugdaten zu gewährleisten.
( Bild: Fraunhofer SIT )

Vernetzte Fahrzeuge gegen bekannte und bislang noch unbekannte Bedrohungen abzusichern, lautet das Gebot der Stunde. Für die anspruchsvollen Ziele der Automobilindustrie auf der Roadmap zum autonomen Fahren braucht es Akzeptanz und das Vertrauen der Fahrerinnen und Fahrer in IT-sichere Fahrzeuge. Wer will schon, dass sein individuelles Benutzerprofil oder Fahrverhalten ausspioniert oder gar das ganze Fahrzeug fremdbestimmt übernommen werden kann? An diesem Problem arbeiten die Wissenschaftler und Forscher des Fraunhofer Instituts für Sichere Informationstechnik (SIT) in Darmstadt.

Rollende Computer

Der Trend in Richtung Digitalisierung moderner Fahrzeugtypen ist unumkehrbar: Anbindung an das Internet für Fahrerassistenzsysteme und Kommunikation, Motorsteuergeräte, Infotainmentsysteme, Sensortechnik, Software bis hin zu diversen Apps, die auch auf den Fahrzeugen laufen etc.. Auch immer mehr Drittanbieter wie Versicherungen kommen mit ihren Systemen über Abrechnungsmodelle ins Fahrzeug hinein. „Daher halte ich den Begriff ‚rollende Computer bei modernen Pkws für durchaus zutreffend“, sagt Prof. Christoph Krauß, Abteilungsleiter für „Cyber-Physical Systems Security“ am Fraunhofer SIT.

Über den Autor

Harald Lutz

Harald Lutz

Fachjournalist und Technikredakteur in Frankfurt am Main, Redaktion H. Lutz