Zulieferer Veoneer Neue Software-Marke und Kooperation mit Qualcomm

Redakteur: Lena Bromberger

Die Automobilzulieferer Veoneer und Qualcomm arbeiten auf dem Gebiet Fahrerassistenzsysteme zusammen. Für die Projekte wurde die Marke Arriver geschaffen.

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Veoneer vermarktet seine Fahrerassistenzsysteme künftig unter dem Namen Arriver.
Veoneer vermarktet seine Fahrerassistenzsysteme künftig unter dem Namen Arriver.
(Bild: Veoneer)

Veoneer gründet eine neue Marke. Unter dem Namen Arriver will der Zulieferer Software für Fahrerassistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen anbieten. Wie bereits Ende August 2020 will man dabei stark mit Qualcomm zusammen arbeiten.

Gemeinsam haben die beiden Unternehmen ihre Soft- und Hardware aufeinander abgestimmt und ein aufeinander abgestimmtes Produktportfolio entwickelt. Arriver liefert dabei die Programm-Codes für das Erkennen von Objekten und das Regelwerk für die eingeleiteten Fahrmanöver. Qualcomm wiederum sorgt mit seinem System-on-chip für Assistenzsysteme für die nötige Rechenleistung. Bis zum Jahr 2024 möchte man seinen Kunden ein Level-3-System anbieten.

Arriver befindet sich zu 100 Prozent im Besitz von Veoneer, betont das Unternehmen, man werde jedoch auf der Produkt- und Projektebene eng mit den Verantwortlichen von Qualcomm zusammenarbeiten. „Das Ziel von Arriver ist es, einer der Hauptakteure und langfristig führend im Markt für ADAS, kollaborative und autonome Fahrsoftware zu sein“, sagt Giuseppe Rosso, President von Arriver.

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