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Neue Modelle

Neue sportliche Audi-Modelle: S wie Diesel

| Autor/ Redakteur: Elfriede Munsch/SP-X / Maximiliane Reichhardt

Der Diesel ist tot – lang lebe der Diesel: Bei Audi übernehmen jetzt Selbstzünder die Sportabteilung.

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Der 3,0-Liter-TDI leistet in S6, S6 Avant sowie im S7 Sportback 257 kW/349 PS.
Der 3,0-Liter-TDI leistet in S6, S6 Avant sowie im S7 Sportback 257 kW/349 PS.
( Bild: Audi )

Ende Mai stellt Audi die S-Modelle der Baureihen A6, A7, A5, A4 und Q5 in die Schauräume der Händler und nimmt damit leistungshungrige Vielfahrer ins Visier. Die neuen Topmodelle fahren in Deutschland und Europa nicht mehr wie bisher mit Benzinmotoren, sondern mit Selbstzündern vor. Damit setzt Audi ungeachtet der Schwierigkeiten aufgrund des mit verschuldeten Dieselskandals hier zu Lande weiterhin auf die Durchzugskraft und Sparsamkeit sowie den damit geringeren CO2-Ausstoß der Selbstzünder.

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Sechszylinder für die Business- und Mittelklassefahrzeuge

Anders als beim Vorreiter der neuen S-Strategie, dem SQ7, kommen bei den Business- und Mittelklassefahrzeugen keine Achtzylinder, sondern Sechszylinder zum Einsatz. Der 3,0-Liter-TDI leistet in S6, S6 Avant sowie im S7 Sportback 257 kW/349 PS. Fahrer der Modelle S4, S4 Avant, S5, S5 Sportback und SQ5 müssen sich mit etwas weniger Leistung zufriedengeben: Hier kommt das Triebwerk auf 255 kW/347 PS. Die Kraftübertragung erfolgt jeweils über eine Achtgang-Automatik, Allrad gehört immer zum Serienumfang. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei allen Modellen 250 km/h.

Verbrauchsvorteil: Bis zu 0,4 Liter pro 100 Kilometer

Damit kein Turboloch entsteht, verfügt das V6-Aggregat neben dem konventionellen Abgasturbolader über einen elektrischen Verdichter, der einspringt, wenn der abgasbetriebene Lader noch nicht über genug Druck verfügt. Die Stromversorgung des Verdichters stellt ein zusätzliches 48-Volt-Bordsystem sicher. Das maximale Drehmoment von 700 Nm steht zwischen 2.500 und 3.100 U/min bereit. Das 48-Volt-System wird zudem für den Betrieb eines Riemenstartergenerators genutzt. Der ermöglicht ein Start-Stopp-System mit Segelfunktion sowie eine Rekuperation. Der Verbrauchsvorteil soll sich auf bis zu 0,4 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer belaufen. Audi gibt für die S-Modelle Werte zwischen 6,2 und 6,8 an. Der Standartsprint wird in Zeiten von 4,8 bis 5,1 Sekunden bewältigt.

Wer sich für ein S-Modell interessiert, muss mindestens 62.600 beziehungsweise 64.200 Euro für S4 und S4 Avant investieren. Ab 65.300 Euro stehen die S5-Modelle und ab 67.750 Euro der SQ5 in der Preisliste. Für S6 werden 76.500 Euro und für S6 Avant 79.000 Euro fällig. Ab 82.750 Euro ist der S7 Sportback zu haben. Obwohl die Modelle gut ausgestattet sind – unter anderem mit besonderen Leichtmetallfelgen, einer markanten Frontschürze, Spiegelgehäuse in Aluminiumoptik, Aluminium-Dekoreinlagen, Sportsitzen und je nach Modell (S6 und S7) mit Vierzonen-Klimaanlage und Virtual Cockpit und Navigation, gibt es auch hier noch viele aufpreispflichtige Optionen. Dazu zählen etwa Sportdifferenzial, Allradlenkung, Luftfederung oder Keramikbremsen.

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