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Neue Modelle Neuer BMW 7er: Der Blickfänger

| Autor/ Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Thomas Günnel

BMW hat den neuen 7er vorgestellt – und hat offenbar Gefallen gefunden an der mit dem X7 eingeführten XXL-Niere. Ab März darf auch der 7er mit neuem Riesen-Grill auf Kundenfang gehen.

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BMW hat den neuen 7er vorgestellt. Das Topmodell des Herstellers setzt sich noch auffälliger als sein Vorgänger in Szene.
BMW hat den neuen 7er vorgestellt. Das Topmodell des Herstellers setzt sich noch auffälliger als sein Vorgänger in Szene.
(Bild: Daniel Kraus/BMW)

Dem Luxusmodell 7er mangelt es gewiss nicht an Ausstrahlung, doch die Designer von BMW haben noch Potenzial für ein bisschen mehr Präsenz entdeckt: Ab Anfang März wird sich das Flaggschiff des Münchener Automobilherstellers mit einem um 40 Prozent vergrößerten Kühlergrill stolzer als bisher in Szene setzen.

Neben dem neuen Kühlergrill fallen außerdem ein neu gestalteter Stoßfänger, ein neues Lichtdesign der flacher bauenden LED-Scheinwerfer oder eine Motorhaube mit markanteren Sicken ins Auge. Am Heck gibt es zudem mehr Chrom sowie ein neues Innenleben der Rückleuchten, zwischen denen sich künftig zudem ein durchgehendes Leuchtenband spannt. Neue Farben und Felgen sorgen für zusätzliche Frische.

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Mehr elektrische Reichweite

Bei den Motoren ging es mit der Leistung sowohl rauf wie runter. So stellt der Zwölfzylinder M760Li, dessen Abgase künftig ein zusätzlicher Partikelfilter reinigt, statt 448 kW/610 PS „nur“ noch 430 kW/585 PS zur Verfügung. Im Gegenzug wurde allerdings das Drehmoment von 800 auf 850 Newtonmeter angehoben. Trotzdem verlängert sich die Sprintzeit um eine Nachkommastelle auf 3,8 Sekunden. Nur unwesentlich langsamer als die V12-Version ist der neue 750i, dessen V8 künftig 390 kW/530 PS statt der bisher 330 kW/450 PS leistet. Damit erreicht der Allradler die 100er-Marke nach glatten vier Sekunden, was sieben Zehntel weniger als bisher sind.

Auch beim Plug-in-Hybriden, der künftig 745e statt 740e heißen wird, steigt die Systemleistung von 240 kW/326 PS auf 290 kW/394 PS, was sich ebenfalls leicht positiv auf die Sprintfähigkeit auswirkt. Zugleich steigt die reine elektrische Reichweite von 45 auf bis zu 58 Kilometer. Bei den Dieselmotoren 730d, 740d und 750d bleiben Leistungseckdaten und Fahrleistungen unverändert, doch wie die Benziner erfüllen diese künftig die Abgasnorm Euro 6d Temp.

Leiser und mit mehr Unterstützung

Fortschritt verspricht der Hersteller auch für den Innenraum, der unter anderem dank einer besseren Akustikverglasung die Gäste noch besser vor Lärm und Windgeräuschen abschirmt. Eine neue Anordnung der Multifunktionstasten am Lenkrad, eine neu positionierte Ablage mit Induktivladefunktion fürs Smartphone sowie einige verfeinerte Holz- und Leder-Optionen sind weitere Maßnahmen.

Ein nunmehr volldigitales Cockpit mit 12,3-Zoll-Display als Kombiinstrument sowie der 10,25-Zoll-Touchscreen für das Infotainmentsystem runden zusammen mit einer verbesserten Bedienlogik, neuem Sprachbedienassistent und einem Ausbau automatisierter Fahrkünste wie dem ferngesteuertem Einparken das Maßnahmenpaket ab.

Zwei Radstände

Wie bisher wird BMW den 7er mit zwei Radständen anbieten. Den günstigsten Einstieg in den 7er-Kosmos markiert der 730d mit 88.400 Euro. Die Langversion kostet 5.500 Euro Aufpreis. In etwa das Doppelte des Einstiegspreises, nämlich 174.000 Euro, verlangt BMW für die Topversion M760Li xDrive.

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