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Faro Neuer portabler Messarm

| Redakteur: Claus-Peter Köth

Der Messtechnik-Spezialist stellt in Leipzig erstmals den neuen Quantum-Messarm vor.

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Im Rahmen eines Presse-Events in Leipzig hat der Messtechnik-Spezialist Faro erstmals den neuen Quantum-Messarm vorgestellt. „Mit einer Messgenauigkeit von +/- 0,018 mm – dies entspricht etwa einem Fünftel der Dicke eines menschlichen Haars – stößt der mobile Quantum-Arm in Regionen vor, die bisher nur stationären Koordinatenmessmaschinen vorbehalten waren“, erläuterte Markus Eickhoff, Vertriebsleiter von Faro Europe. Die neue Serie werde Faro helfen die Marktführerschaft in der portablen 3D-Messtechnik weiter auszubauen.

Der Quantum-Arm stellt eine Weiterentwicklung der Platinum-Serie dar. Wesentliche Neuheiten sind die um 30 Prozent verbesserte Messgenauigkeit, der Drahtlos-Betrieb über Bluetooth mit Vermessungen und Digitalisierungen in bis zu zehn Metern Entfernung sowie die so genannten „i-Probe“-Messtaster mit automatischer Größenerkennung. „Der Faro-Arm ist der weltweit meistverkaufte mobile Messarm. Deshalb waren wir in der Pflicht, wieder technische Standards zu setzen“, bekräftigte Eickhoff.

Der Quantum-Arm ist mit einem Messbereich von 2,40 Meter erhältlich. Mit sechs Achsen kostet er rund 50 000 Euro, mit sieben Achsen 55 000 Euro. Der Messarm wird mit Laptop und entsprechendem Software-Paket ausgeliefert.

Faro entwickelt und vertreibt Software sowie portable Computer-Mess-Systeme, mit denen 3D-Messungen an Teilen und Anlagen an nahezu jedem Ort vorgenommen werden können. Die Produktpalette umfast diverse Modelle des Faro-Arms sowie Laser Scanner, Laser Tracker und CAM2-Mess-Software. Mit rund 13 500 Installationen und 6 500 Kunden ist man nach eigenen Angaben Marktführer bei portablen Koordinaten-Messmaschinen.

Mit weltweit 860 Mitarbeitern – davon 265 in Europa – erzielte Faro im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 170 Millionen US-Dollar. Die europäische Zentrale hat ihren Sitz in Korntal-Münchingen bei Stuttgart. Die größte Kundengruppe bilden die Automobilhersteller und Zulieferer, gefolgt von der Luftfahrtindustrie.

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