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Ergonomie Nissan: Exoskelette für das Fließband

| Autor/ Redakteur: Ampnet/ Jri / Maximiliane Reichhardt

Der japanische Hersteller Nissan testet seit Anfang 2018 Exoskelette. Die Stützstrukturen sollen die Fließbandmitarbeiter vor allem bei Überkopfarbeiten unterstützen.

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Die Exoskelette können die Belastungen um bis zu 60 Prozent reduzieren.
Die Exoskelette können die Belastungen um bis zu 60 Prozent reduzieren.
(Bild: Nissan)

So genannte Exoskelette könnten künftig Mitarbeiter von Nissan in der Produktion unterstützen: Die externen Stützstrukturen reduzieren die normalerweise auf Muskeln und Knochen der Fließbandarbeiter wirkenden Belastungen um bis zu 60 Prozent. Dadurch sinkt das Risiko arbeitsbedingter Verletzungen.

Nissan testet Exoskelette im Werk Barcelona

Nissan testet die Exoskelette seit Anfang 2018 in der realen Produktionsumgebung des spanischen Werks Barcelona. Aus ehemals fünf Modellen wurden mit Hilfe der Mitarbeiter zwei Varianten mit dem niedrigsten Gewicht, der höchsten Qualität und der besten Leistung ausgewählt und zwischen Mai und Juli 2019 ausgiebiger erprobt.

Die beiden Exoskelette wiegen dank Leichtmetall-Werkstoffen gerade einmal zwischen anderthalb und drei Kilogramm und bieten eine optimale Schulterunterstützung für Mitarbeiter, die während eines erheblichen Teils ihrer Schicht Überkopfarbeiten ausführen.

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