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Neue Modelle Nissan Xmotion Concept: Japanische Handwerkskunst

Autor / Redakteur: SP-X/Mario Hommen / Jens Scheiner

Autos fahren in Zukunft automatisierter und verzichten innen auf Schalter und Knöpfe. Dass der Spagat zwischen Tradition und Moderne gelingen kann, zeigt Nissan mit der Studie Xmotion.

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Nissan zeigt auf der Detroit Auto Show das Xmotion Concept, das einen Ausblick auf zukünftige Fahrzeuggenerationen geben könnte.
Nissan zeigt auf der Detroit Auto Show das Xmotion Concept, das einen Ausblick auf zukünftige Fahrzeuggenerationen geben könnte.
(Bild: Nissan)

Wie künftige Kompakt-SUVs von Nissan aussehen könnten, deutet der japanische Autobauer auf der Detroit Auto Show (bis 28. Januar) mit dem neuen Konzeptfahrzeug Xmotion an. Trotz ihrer recht futuristischen Aura gibt die Studie Hinweise auf die Formensprache der Neuauflagen von Qashqai und X-Trail. Darüber hinaus bietet das Showfahrzeug einen zukunftsweisenden Innenraum, der auch traditionelle Elemente nutzt.

Zu den optischen Reizen des Xmotion Concept gehören unter anderem kurze Karosserieüberhänge, kraftvoll ausgestellte Radhäuser oder ein mächtiger und von filigranen LED-Scheinwerfern flankierter Kühlergrill. Wie es sich für eine Studie gehört, öffnen sich die Türen gegenläufig. Zusammen mit dem Verzicht auf B-Säulen bietet der Xmotion einen entsprechend großzügigen Zugang in den Fahrgastraum. Noch mehr nach ferner Autozukunft sieht der Innenraum aus.

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Die Interieurausgestaltung soll an eine japanische Landschaft und japanische Handwerkskunst erinnern. Die freischwebend wirkenden Einzelsitze vorne und hinten werden durch eine wuchtige und ebenfalls freischwebend inszenierte Mittelkonsole aus hellem Holz, die die traditionelle Tischlereitechnik „kanawa tsugi“ nutzt, getrennt. Diese Methode wird auch für den Bau von Tempeln und Schreinen angewendet. Das Design der Instrumententafel entspricht einer modernen Interpretation der traditionellen „Kigumi“-Holzverarbeitung. Das Cockpit zeichnet sich durch die Abwesenheit von Knöpfen und Schaltern aus. Auffällig sind unter anderem ein rechteckiges Lenkrad sowie ein fast über die gesamte Breite des Armaturenbretts reichendes Display. Insgesamt sieben Displays verteilen sich im Innenraum des SUV-Konzepts.

Der Xmotion-Pilot soll sich besonders gut aufs Fahren konzentrieren können, weshalb der Nissan in seinem Bedienkonzept eine Blicksensorik mit Sprach- und Gestensteuerung kombiniert. Außerdem erlauben eine Reihe von Assistenzsystemen teilautomatisierte Fahrkünste. Zudem soll sich der Xmotion mit seiner Umgebung vernetzen können.

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