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Klassische Fahrzeuge Oldtimer-Rallye Holy Land 1000: Corso durch Israel

| Autor / Redakteur: SP-X / Thomas Günnel

1.000 Meilen Fahrstrecke, 3.000 Jahre Geschichte, 42 automobile Kostbarkeiten, fünf Tage lang auf dem Weg durch Israel. Ein friedlicher und unvergesslicher Corso durchs Heilige Land.

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1.000 Meilen Fahrstrecke, 3.000 Jahre Geschichte, 42 automobile Kostbarkeiten, fünf Tage lang auf dem Weg durch Israel. Ein friedlicher und unvergesslicher Corso durchs Heilige Land.
1.000 Meilen Fahrstrecke, 3.000 Jahre Geschichte, 42 automobile Kostbarkeiten, fünf Tage lang auf dem Weg durch Israel. Ein friedlicher und unvergesslicher Corso durchs Heilige Land.
(Foto: BMW/Gudrun Muschalla )

„Das hier ist einfach Unglaublich und selbst für mich alten Hasen etwas Außergewöhnliches.“ Seine königliche Hoheit Prinz Leopold „Poldi“ von Bayern hat ja tatsächlich schon sehr viel erlebt. Etwa unzählige Oldtimer-Rallyes in seinem rund zwei Millionen Euro wertvollen BMW 507, der gerade neben ihm auf dem Platz vor der Klagemauer in Jerusalem steht. Was weder der bayerische Prinz noch die israelischen Veranstalter der Holy Land 1000 bis zuletzt wissen konnten: Tatsächlich durften sich am letzten Fahrtag 42 Autos von Baujahr 1928 (Bentley 4,5 litre) bis 1969 (Ferrari GTS 365) in Jerusalems Altstadt aufstellen – dem Heiligtum für Juden, Christen und Muslime. Um sieben Uhr in der Früh begann das Spektakel, die Oldtimer rollten vorbei an bewaffneten Sicherheitskräften auf den Platz. Und eine Stunde danach zogen sie weiter Richtung Tel Aviv, wo die fünftägige Holy Land 1000 – die Rallye fand statt vom 22. bis zum 27. März – ihren Start- und Zielpunkt hatte.

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Inspiriert von der Mille Miglia

„Als die Idee zu dieser ungewöhnlichen Rallye erstmals aufkam, glaubte ich ehrlich gesagt nicht so recht dran, dass wir das schaffen würden. Aber je mehr Enthusiasten beteiligt waren, desto mehr merkte ich: Hier entsteht etwas ganz Besonderes.“ Elad Shraga ist zusammen mit Amir Almagor federführend für die Veranstaltung. Die beiden Autosammler trieben das ehrgeizige Projekt drei Jahre lang intensiv voran. Heraus kam dabei eine Veranstaltung, die sich vor der weltberühmten Mille Miglia in Italien – die größte Inspiration für Elad und Amir – nicht zu verstecken braucht.

40 Grad am Toten Meer

Sieben Motorradpolizisten begleiteten über die rund 1.600 Kilometer lange Strecke den oft weit verstreuten Korso von unterschiedlich starken und schnellen Fahrzeugen. Dabei erstaunte vor allem der Methusalem unter den Oldtimern mit Zuverlässigkeit und hohem Tempo. Steve Collins, der seinen offenen Bentley 4.5 litre souverän durch bis zu 40 Grad Hitze am Toten Meer, staubige Winde in der Wüste Negev oder die steilen Auf- und Abfahrten rund um die Golanhöhen steuerte, war jedoch nicht von seinem eigenen Auto, sondern vor allem von der Holy Land 1000 überrascht: „Ich habe schon so einige Events dieser Art mitgemacht und kann Vergleiche anstellen. Aber die Jungs hier in Israel ziehen das durch, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.“

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