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Auszeichnung Opel Adam erhält Designpreis für Innenraum

| Redakteur: Michael Ziegler

Der neue Opel Adam ist auf der Fachmesse „Automotive Interiors Expo 2013“ in Stuttgart mit dem Designpreis für das beste Interieur eines Serienfahrzeugs ausgezeichnet worden. Technische Besonderheit sind die kratzfesten Oberflächenmaterialien von Benecke-Kaliko.

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Die Innenraumoberflächen im Opel Adam kommen von Benecke-Kaliko und sind durch den Einsatz von elastischen Polymeren unempfindlich gegenüber Kratzern.
Die Innenraumoberflächen im Opel Adam kommen von Benecke-Kaliko und sind durch den Einsatz von elastischen Polymeren unempfindlich gegenüber Kratzern.
(Foto: ContiTech)

Mit dem Preis belohnt die internationale Jury aus renommierten Motorjournalisten auch die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten im Innenraum des Opel Adam: Beinahe 82.000 Kombinationsmöglichkeiten lassen beim Interieur-Styling kaum Wünsche offen. Runde Instrumente im klassischen Chronografenstil, eine markante Anzeigenbeleuchtung und chromverzierte Bedienelemente setzen Akzente.

Eine technisch besonders interessante Komponente ist die hoch kratzfeste Oberfläche Tepeo 2 Protect der Instrumententafel. Der Zulieferer Benecke-Kaliko hat zwei Jahre an dem Material entwickelt. Das Geheimnis der Kratzbeständigkeit liegt im Einsatz von Polymeren, die bei der Beanspruchung mit spitzen Gegenständen ausweichen. Das elastische Material gibt beim Kontakt mit harten Kanten sofort nach und kehrt anschließend wieder in seine Grundform zurück.

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Die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten stellen ebenfalls hohe Anforderungen an die Designteams. Statt – wie bislang üblich – eine Handvoll Innenraumvarianten zu entwerfen, sind es beim Opel Adam zigtausende. Zur Wahl stehen nicht nur verschiedene Farbkombinationen, sondern auch unterschiedliche Oberflächennarben. Hier konnte Benecke-Kaliko die Designabteilung von Opel mit einer Simulationstechnologie unterstützen.

Simulationssoftware für das Innenraumdesign

Mittels 3D-Darstellung simuliert die Software jeweils die Herstellung von Bauteilen wie Instrumententafeln und Türverkleidungen bis ins Detail. Dadurch konnte Benecke-Kaliko den Kunden Opel in der Designphase für die Instrumententafel unterstützen und ihm schnell ein Feedback geben, ob sich der gewünschte Entwurf realisieren lässt und Dünnstellen, Falten oder Narbverzüge hätten auftreten können. „Denn gerade bei technischen Narben, wie sie beim Opel Adam zum Einsatz kommen, würden größere und unterschiedliche Verzüge auch dem Endverbraucher negativ auffallen“, erklärt Michael Mäker, Leiter des Technologie-Centers Oberflächen bei Benecke-Kaliko. Mit der Simulation konnte die Instrumententafel so optimiert werden, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt wurde. In der neuesten Version Surfvis 3D kann das Simulationsprogramm die Narbe selbst abbilden und ermöglicht so eine fotorealistische Darstellung der Oberflächen am späteren Bauteil.

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