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14.04.2020

Gebündelte Powertrain-Kompetenz

PIA Automation ist ein One-Stop-Solution Provider, der die Stärken und Kompetenzen all seiner 10 Standorte nutzt. Dazu hat sich die Unternehmensgruppe in sogenannte "Strategic Business Units" (SBU) – also Kompetenzzentren für ausgewählte Themenbereiche – organisiert, um die daraus resultierenden Synergieeffekte ideal auszunutzen und das Know-how aller Niederlassungen auszutauschen. Das Kompetenzzentren für Powertrain und E-Mobility sitzt in Österreich und wird von Daniel Kogler geleitet.

Seit wann gibt es Kompetenzzentren bei PIA – und warum?   

Anfang 2019 wurde mit den "Strategic Business Units" diese Standort-übergeordnete Organisationsstruktur eingeführt, um die Kompetenzen der einzelnen PIA Niederlassungen zu bündeln und um die Erfahrungen und das Know-how zentral zu sammeln. Dies schafft die Grundlage dafür, dass PIAs technologische Führerschaft in den jeweiligen Fachgebieten fortgeführt und stetig erweitert wird. Mitte des vergangenen Jahres übernahm ich die Leitung des Kompetenzzentrums Powertrain und E-Mobility hier am Standort Grambach.


Was ist das Besondere an den Kompetenzzentren?   

Mit den Kompetenzzentren verfolgt PIA mehrere Ziele:

  • Eine SBU ist das Wissenszentrum für ein bestimmtes Fachgebiet. Hier wird die gesamte Expertise der PIA Gruppe gesammelt, weiterentwickelt und verteilt. Mit einer SBU verbinden wir die Chance, ein Marktsegment technologisch führend zu besetzen und anderen Standorten bei fachspezifischen Fragen unterstützend zu helfen. 
  • Ein Kompetenzzentrum hat auch einen Überblick über den Weltmarkt des entsprechenden Marktsegments. Hierdurch sind die SBUs in der Lage, die Marktausschöpfung weltweit beurteilen zu können sowie Trends zu erkennen und in die Organisation zurückzuspielen.
  • Erworbene Erfahrungen aus vergangenen Projekten werden ebenfalls in den Kompetenzzentren gesammelt. PIAs Ziel ist es, Doppelentwicklungen zu vermeiden und "Lessons learned" koordiniert zu duplizieren.



Welchen Mehrwert wird dem Kunden dadurch geboten?   

Einfach formuliert: Mit der SBU-Struktur bekommen unsere Kunden eine Kombination aus lokalem Ansprechpartner ("local for local") UND globaler Expertise. Jeder Standort betreut seine Stammkunden bzw. geografisch naheliegende Geschäftspartner wie gewohnt – unabhängig vom Themenschwerpunkt der lokal ansässigen PIA-Gesellschaft. Innerhalb des PIA Netzwerks wird beim ersten Kundenkontakt bzw. einer Projektanfrage das passende Kompetenzzentrum hinzugezogen.


Daniel Kogler (PIA Austria, Key Account Manager)

"Der österreichische Standort ist das Powertrain-Zentrum von PIA."


Wie arbeiten PIAs Kompetenzzentren zusammen?

PIA Austria, PIA Kanada und PIA Ningbo formen das Kernteam des Kompetenzzentrums Powertrain und E-Mobility. Die Teammitglieder kommen primär aus den Sales-Abteilungen dieser Standorte, die von Experten aus dem Engineering unterstützt werden. Langt eine Kundenanfrage im Bereich Antriebsstrang innerhalb des PIA Netzwerks ein, wird diese im SBU-Team diskutiert, vorhandene Infos aus den Niederlassungen gebündelt und dem Ansprechpartner des Kunden zur Verfügung gestellt.


Warum ist PIA Austria das Kompetenzzentren für Powertrain & E-Mobility?

Weil das seit Jahrzehnten das Kerngeschäft von uns ist! Das erste Powertrain-Projekt liegt über 20 Jahre zurück: 1998 bekamen wir von Magna den Auftrag, eine Montagelinie für einen Allradantrieb zu bauen. Nach und nach kamen weitere Aufträge und Kunden dazu. Heute ist der österreichische Standort das Powertrain-Kompetenzzentrum der PIA Gruppe und zählt zu den Marktführern bei der Herstellung von Produktionsanlagen für Antriebsstrangkomponenten. 2008 stiegen wir in das Zukunftsthema E-Mobility ein; heute machen wir rund 40 % unseres Umsatzes in diesem Segment – Tendenz stark steigend! 


Kompetenzzentren in Zeiten der Corona-Krise: Ein Vorteil?

Auf jeden Fall! Das Zentrum der Pandemie hat sich in den letzten Wochen von China nach Europa verlagert. Während in China die Wirtschaft und Produktion schön langsam wieder Fahrt aufnimmt, kann der österreichische Standort – auch bei einer stark eingebremsten Eigenproduktion – den chinesischen Kollegen mit uneingeschränktem Know-how zur Seite stehen. Einer Angebotslegung bzw. Auftragsabwicklung steht damit nichts in Wege. Die SBU Struktur ermöglicht uns eine bestmögliche Abfederung solcher wirtschaftlichen Turbulenzen – und damit sorgen wir für Sicherheit und Stabilität bei unseren Kunden.