Zwischen Sparkurs und Neuausrichtung „Zerstörung ja – aber wo bleibt die Erneuerung?“

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

Die Autoindustrie steckt im Umbruch. In der neuen Podcast-Folge erklärt Branchenexperte Christoph Stürmer, was den Herstellern zum echten Neustart fehlt – und warum die Antwort unbequem ist.

Christoph Stürmer bei einem Vortrag über Wertschöpfungsketten.(Bild:  Eidens-Holl/Vogel Communications Group)
Christoph Stürmer bei einem Vortrag über Wertschöpfungsketten.
(Bild: Eidens-Holl/Vogel Communications Group)

Die Nachrichten der vergangenen Wochen lesen sich wie eine Krisenchronik: Volkswagen plant offenbar den Abbau von bis zu 100.000 Stellen, Bosch-Chef Stefan Hartung verlässt den Zulieferer vorzeitig, und die Zusammenarbeit zwischen VW und Bosch beim hochautomatisierten Fahren steht Berichten zufolge vor dem Aus. Grund genug für Claus-Peter Köth, Chefredakteur von »Automobil Industrie«, in der neuen Folge des Podcasts „Parallelstraße“ nachzufragen: Was steckt hinter der Häufung schlechter Nachrichten?

Sein Gesprächspartner ist Christoph Stürmer, seit drei Jahrzehnten in der Branche unterwegs – von Mercedes über IHS Automotive und PwC bis zur eigenen Beratung. Stürmer ordnet ein, warum OEMs und Zulieferer die Krise vollkommen unterschiedlich treffen, weshalb der chinesische Zuliefersektor Europa längst überholt haben könnte und wieso ausgerechnet ein Zitat des Ökonomen Joseph Schumpeter den aktuellen Zustand der Branche auf den Punkt bringt.

Besonders spannend wird es, als Stürmer eine steile These aufstellt: Der europäischen Autoindustrie fehlt es nicht an Erfindergeist, sondern an etwas ganz anderem. Was das ist – und was das für die Vorstandsetagen der Konzerne bedeutet – hören Interessierte in der aktuellen Folge von „Parallelstraße“, dem Podcast der Medienmarke »Automobil Industrie«.

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