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Entwicklungspartnerschaft Porsche steigt bei E-Sportwagenschmiede Rimac ein

| Autor: Jens Scheiner

Porsche strebt vor dem Hintergrund seiner Elektro-Offensive eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac an und übernimmt zehn Prozent der Anteile des kroatischen E-Sportwagenherstellers.

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Porsche hat zehn Prozent der Sportwagenfirma Rimac Automobili übernommen.
Porsche hat zehn Prozent der Sportwagenfirma Rimac Automobili übernommen.
(Bild: Rimac)

Porsche hat zehn Prozent der Sportwagenfirma Rimac Automobili übernommen. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Batterietechnologie im Hochspannungsbereich, dem Elektroantrieb sowie der Entwicklung von digitalen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI).

„Die Partnerschaft mit Porsche ist ein sehr wichtiger Schritt für Rimac. Unser Ziel ist es, Modul- und Systemlieferant für Automobilhersteller in den Bereichen Elektrifizierung, Konnektivität und Fahrerassistenzsysteme zu sein“, erklärt Geschäftsführer Mate Rimac.

Über Rimac Automobili

Der 30-jährige Firmengründer Mate Rimac begann 2009 in einer Garage an seiner Vision eines schnellen, elektrisch angetriebenen Sportwagens zu arbeiten. Nach nur vier Jahren präsentierte die Sportwagenschmiede den „Concept One“, der mit 800 kW/1.088 PS und einem Drehmoment von 1.600 Nm das Fahrzeug in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

Zuletzt hat Rimac auf dem Genfer Autosalon im März 2018 sein Elektro-Fahrzeug „C Two“ gezeigt. Der Zweisitzer leistet knapp 2.000 PS und kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 412 Kilometer pro Stunde. Er besitzt eine Reichweite von 650 Kilometern (NEFZ) und kann durch ein 250 kW-Schnellladesystem innerhalb einer halben Stunde auf 80 Prozent der Akkuladung geladen werden.

Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen elektrische Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme.

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 Jens Scheiner

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE