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Powertrain-Simulation für die Entwicklung

| Redakteur: Thomas Günnel

Powertrain-Entwicklungen sind komplex. Um möglichst viele Variablen bereits bei der Entwicklung zu berücksichtigen, nutzen Unternehmen Computer Aided Engineering-Werkzeuge.

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Um möglichst viele Variablen bereits bei der Entwicklung von Leichtbau-Systemen zu berücksichtigen, setzen Unternehmen auf Computer Aided Engineering Werkzeuge.
Um möglichst viele Variablen bereits bei der Entwicklung von Leichtbau-Systemen zu berücksichtigen, setzen Unternehmen auf Computer Aided Engineering Werkzeuge.
( Bild: Altair )

Um eine Vielzahl möglicher Einflussgrößen in der Powertrain-Entwicklung frühzeitig zu erkennen und zu berücksichtigen, nutzen Unternehmen Computer Aided Engineering (CAE)-Werkzeuge. Die Entwicklungsprozesse haben sich durch die Simulation stark gewandelt: Reale Prototypen dienen in der Regel lediglich noch dazu, Simulationsmodelle zu validieren oder als letzte Freigabestufe im Entwicklungsprozess. In der Powertrain-Entwicklung gibt es etliche virtuelle Methoden, mit denen sich zum Beispiel das NVH-Verhalten des Motors, thermische Eigenschaften, Steifigkeiten oder das Gewicht des Systems vorhersagen und planen lassen – auch ohne einen physischen Prototypen. Mit dem Einsatz der Simulation im frühen Entwicklungsstadium lässt sich das multiphysikalische Verhalten des gesamten Antriebsstrangs so genau vorhersagen.

Entwicklungsumgebung HyperWorks

Altair bietet mit seiner CAE Suite HyperWorks eine entsprechende Entwicklungsumgebung an. So kommen etwa automatisierte Vernetzungsprozesse zum Einsatz, die zu verkürzten Entwicklungszyklen führen. Der Automobilhersteller PSA Peugeot Citroën reduzierte mit diesem Prozess laut Altair seinen Entwicklungszyklus für Auspuffkrümmer von drei Wochen auf zwei Tage. Der Zulieferer Mahle hingegen hat seine Nachbearbeitung mit dem automatisierten „Reporting Director“ verbessert und konnte dadurch nach eigener Aussage wesentlich mehr Analysezyklen berechnen, was zu einem besseren Design von Zylinderköpfen und weniger Testzyklen führte.

Veranstaltung zum Thema

Altair stellt seine Powertrain-Software und die Lösungen des Geschäftsbereiches „ProductDesign“ am 17. November anlässlich der 2. ATCx Powertrain-Veranstaltung in München vor. Als Vortragende erwartet der Dienstleister neben eigenen Experten Referenten von AVL, Daimler, Renault und Wärtsilä. Die Veranstaltung richtet sich an Entwicklungsingenieure und führende Mitarbeiter aus dem Bereich Antriebsstrangentwicklung.

Die vollständige Agenda, weitere Informationen und die Anmeldung sind auf der Webseite zum Altair Powertrain-Seminar 2015 verfügbar.

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