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Presse: Renault will FCA-Angebot annehmen

| Autor/ Redakteur: Christoph Seyerlein / Sven Prawitz

Die Fusion zwischen Renault und Fiat Chrysler steht offenbar unmittelbar bevor. Bereits nächste Woche soll es einem Pressebericht zufolge so weit sein. Auch der Chef des neuen Auto-Riesen steht demnach bereits fest.

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Renault-Verwaltungsratschef Jean-Dominique Senard soll im Falle einer Fusion mit FCA offenbar der starke Mann des Konglomerats werden.
Renault-Verwaltungsratschef Jean-Dominique Senard soll im Falle einer Fusion mit FCA offenbar der starke Mann des Konglomerats werden.
(Bild: Renault)

Die von Fiat Chrysler angepeilte Fusion mit Renault steht offenbar unmittelbar bevor. Einem Bericht von „Bloomberg“ zufolge wollen die Franzosen dem FCA-Angebot in der kommenden Woche zustimmen. Die Nachrichtenagentur beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Chef des neuen Auto-Riesen soll demnach der aktuelle Renault-Verwaltungsratschef Jean-Dominique Senard werden. Der 66-Jährige befinde sich aktuell in Tokio, um Renaults Allianz-Partner Nissan und Mitsubishi in die Pläne einzuweihen. Eine Fusion zwischen Renault und Nissan, über die zuletzt spekuliert wurde, soll vorerst keine Option sein. Senard wolle bei den Japanern aber dafür werben, die Kräfte mit FCA zu bündeln. Bei Nissan zeige man sich dem Bericht zufolge durchaus gesprächsbereit.

Renault und FCA als neuer Auto-Gigant

Sollten Renault und FCA tatsächlich fusionieren, entstünde ein Auto-Gigant mit einem Absatz von zuletzt rund 8,7 Millionen Neuwagen im Jahr. Kämen die japanischen Allianzpartner der Franzosen, Nissan und Mitsubishi, hinzu, läge das Volumen gar bei mehr als 15 Millionen Einheiten. Sie würden damit deutlich Volkswagen (10,83 Millionen) überholen.

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 Christoph Seyerlein

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