Smarte Fabrik Produktionsstart des Mercedes EQS in der Factory 56

Autor: Claus-Peter Köth

Der Mercedes EQS ist das erste vollelektrische Modell in der Serienfertigung am Standort Sindelfingen. In der digitalisierten Factory 56 rollen bereits S-Klassen als Verbrenner und Hybridvarianten vom Band.

Produktionsstart des EQS in der Factory 56 (v.l.): Jörg Burzer, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management; Michael Bauer, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion im Werk Sindelfingen; Markus Schäfer, verantwortlich für Konzernforschung; und Ergun Lümali, Betriebsratsvorsitzender des Standorts Sindelfingen.
Produktionsstart des EQS in der Factory 56 (v.l.): Jörg Burzer, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management; Michael Bauer, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion im Werk Sindelfingen; Markus Schäfer, verantwortlich für Konzernforschung; und Ergun Lümali, Betriebsratsvorsitzender des Standorts Sindelfingen.
(Bild: Daimler)

In der Factory 56 im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen ist heute (12. Mai) die Serienfertigung der Elektro-Limousine EQS gestartet. „Mit der Fertigung des EQS in der Factory 56 beginnt die Zukunft unseres globalen Mercedes-Benz-Produktionsnetzwerks: Diese Zukunft ist CO2-neutral, nachhaltig, volldigitalisiert, vernetzt und hochflexibel“, erklärt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management. Der Anlauf des EQS markiere einen Höhepunkt der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz in der Produktion. Im Jahr 2022 werde das Unternehmen insgesamt acht Mercedes-EQ-Elektrofahrzeuge an sieben Standorten auf drei Kontinenten produzieren.

Der EQS fügt sich als erstes vollelektrisches Modell in die laufende Serienfertigung am Standort ein. In der Factory 56 rollen bereits die Mercedes-Benz S-Klasse Limousine, die Langversion sowie die Mercedes-Maybach S-Klasse vom Band. Die Montage verschiedener Modelle und Antriebsarten ist auf einer Linie möglich. Die Abläufe und Anlagen in der Factory 56 ließen sich präzise an die Anforderungen des Elektromodells EQS anpassen.

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 Claus-Peter Köth

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Chefredakteur Automobil Industrie & Next Mobility