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WLTP-Umstellung

Prüfzyklus WLTP kommt beim Zulieferer an

| Autor/ Redakteur: Christian Otto / Svenja Gelowicz

Einige OEMs sind aufgrund des neuen WLTP-Prüfzyklus bei den Neuzulassungen in Verzug und streichen zudem ganze Modelle mit speziellen Motor-Getriebe-Varianten. Das merken zunehmend auch die Zulieferer, die vertraglich aber oft keinen Spielraum haben.

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Continental führte bei der zweiten Gewinnwarnung negative Entwicklungen durch die Verzögerungen beim WLTP-Prüfzyklus an.
Continental führte bei der zweiten Gewinnwarnung negative Entwicklungen durch die Verzögerungen beim WLTP-Prüfzyklus an.
(Bild: Continental AG)

Die Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP scheint Teile der Automobilindustrie immer noch in Atem zu halten. Dabei ist der Stichtag für die Einführung am 1. September schon verstrichen. Seit diesem Tag werden neue Pkws nur noch zugelassen, wenn Emissionen und Verbrauch nach dem WLTP-Messverfahren ermittelt wurden.

Doch kurz vor diesem Datum verkündete beispielsweise VW, dass man von den Behörden keine Zertifizierung für seine volumenstärksten Modelle Golf und Tiguan erhalten habe. Allerdings liegen dem Hersteller mittlerweile für bestimmte Motor-Getriebe-Varianten der beiden Baureihen Freigaben vor. Bis wirklich alle VW-Modelle umgestellt sind, wird es aber laut den Wolfsburgern noch eine Weile dauern.

Über den Autor

 Christian Otto

Christian Otto

stellvertretender Chefredakteur, AUTOMOBIL INDUSTRIE