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Elektromobilität PSA schafft neuen Geschäftsbereich für E-Autos

| Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Svenja Gelowicz

Der PSA-Konzern forciert die Elektroauto-Entwicklung: Dafür schafft das Unternehmen einen eigenen Geschäftsbereich. Bis 2025 will PSA eine komplette Stromer-Flotte im Programm haben.

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In knapp sieben Jahren will PSA eine komplette Stromer-Flotte im Programm haben.
In knapp sieben Jahren will PSA eine komplette Stromer-Flotte im Programm haben.
(Bild: Peugeot)

Ein eigener Geschäftsbereich für „Low Emission Vehicles“ unter der Leitung von Senior Vice President Alexandre Guignard: PSA forciert die E-Auto-Entwicklung. Die neue Business Unit agiert bereits seit dem 1. April. Bis 2025 sollen in allen Modellreihen der Marken Peugeot, Citroen, DS und Opel Elektrovarianten zu haben sein, sei es mit reinem Batterieantrieb oder in Hybridform. Die ersten Modelle sollen 2019 starten.

Die Leitung des neuen Geschäftsbereichs für Elektromobiltät übernimmt Alexandre Guignard.
Die Leitung des neuen Geschäftsbereichs für Elektromobiltät übernimmt Alexandre Guignard.
(Bild: PSA)

Erstes Elektroauto der neuen Generation bei PSA dürften Varianten der neuen Generation des Kleinwagens 208 sowie eines technisch verwandten Mini-SUV der Edelmarke DS sein. Auch der künftig auf gleicher Basis gebaute Opel Corsa wird mit E-Antrieb zu haben sein. In der Folge dürfte dann eine elektrische Varianten des Mini-SUV Peugeot 2008 sowie Plug-in-Hybrid-Ausführungen der größeren Konzern-SUV folgen.

PSA will selbst entwickelte Elektroautos

Aktuell hat die PSA-Gruppe vergleichsweise viele E-Autos im Programm, allerdings alles keine reinen Eigenentwicklungen. Die Kleinstwagen Citroen C-Zero und Peugeot Ion sind Ableitungen des Mitsubishi iMiEV, gleiches gilt zumindest beim Antrieb für die Lieferwagen Peugeot Partner Electric und Citroen Berlingo Electric. Der Citroen e-Méhari stammt vom Bolloré Bluecar ab und der Opel Ampera-e ist eine General-Motors-Entwicklung.

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