Neuer Investor
Italienische Reflexallen-Gruppe übernimmt Erich Jaeger

Von Sven Prawitz 2 min Lesedauer

Zwei Monate nach dem Insolvenzantrag ist die Rettung für den Stecker-Spezialisten Erich Jaeger besiegelt. Der italienische Zulieferer Reflexallen übernimmt wesentliche Geschäftsbereiche und sichert einen Großteil der Arbeitsplätze.

Die Erich Jaeger GmbH hat nach der Insolvenz einen Käufer gefunden. Etwa 90 Prozent der Arbeitsplätze seien dadurch erhalten worden.(Bild:  Erich Jaeger)
Die Erich Jaeger GmbH hat nach der Insolvenz einen Käufer gefunden. Etwa 90 Prozent der Arbeitsplätze seien dadurch erhalten worden.
(Bild: Erich Jaeger)

Für den angeschlagenen Automobilzulieferer Erich Jaeger gibt es eine Zukunft. Wie der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner mitteilt, übernimmt der italienische Automobil- und Industriezulieferer Reflexallen wesentliche Geschäftsbereiche des hessischen Steckverbindungsspezialisten. Der Gläubigerausschuss habe der Transaktion bereits zugestimmt, nachdem das Amtsgericht Friedberg am 19. Juni das Insolvenzverfahren regulär eröffnet hatte, teilt Plathner mit.

Erich Jaeger hatte Mitte April 2026 Insolvenz anmelden müssen. Das Unternehmen entwickelt und produziert seit über 90 Jahren Steckverbindungssysteme für die Auto- und Nutzfahrzeugindustrie und erwirtschaftete zuletzt mit weltweit 1.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von knapp 80 Millionen Euro.

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