Leistungselektronik Renault und ST Microelectronics kooperieren

Redakteur: Lena Sattler

Das Halbleiterunternehmen ST Microelectronics und Renault wollen die Ladezeit von Elektrofahrzeugen verkürzen und eine größere Reichweite erreichen. Dafür entwickeln sie neue Produkte, die ab 2026 in Serie gehen sollen.

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Renault und ST Microelectronics wollen neue Produkte auf Basis von Stoffen wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid entwickeln.
Renault und ST Microelectronics wollen neue Produkte auf Basis von Stoffen wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid entwickeln.
(Bild: ST Microelectronics)

Renault und ST Microelectronics kooperieren im Bereich Elektro- und Hybridfahrzeuge. Wie Renault am 25. Juni bekannt gab, will das Unternehmen mit Wide-Bandgap-Halbleitertechnologien von ST Microelectronics die Leistung von Elektro- und Hybridfahrzeugen verbessern. Die Unternehmen nutzen dafür Siliziumkarbid-Bauelemente und Galliumnitrid-Transistoren. Ab 2026 will Renault die Technologie in seine Fahrzeuge einbauen.

Kürzere Ladezeiten, längere Reichweiten

„Diese Partnerschaft sichert uns die künftige Versorgung mit wichtigen Bauteilen, die entscheidenden Anteil daran haben werden, die Energieverschwendung um 45 Prozent einzudämmen und die Kosten des E-Antriebsstrangs um 30 Prozent zu senken“, erklärte Renault-CEO Luca de Meo. Außerdem wollen man die Ladezeiten von E-Autos verkürzen und deren Reichweiten verlängern.

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