Zulieferer

Rheinmetall entwickelt neues Gießverfahren

| Autor / Redakteur: ampnet/jri / Maximiliane Reichhardt

Rheinmetall und Huayu haben ein neues Niederdruck-Sandgießverfahren entwickelt.
Rheinmetall und Huayu haben ein neues Niederdruck-Sandgießverfahren entwickelt. (Bild: Rheinmetall Automotive)

Das Joint Venture zwischen Rheinmetall und Huayu hat ein neues Gießverfahren entwickelt. Die Automobilzulieferer kombinieren dabei die Vorteile verschiedener Gießprozesse.

Mit einem neu entwickelten Gießverfahren geht Huayu Alutech an den Markt: Das Joint Venture zwischen Rheinmetall Automotive und Huayu aus China habe für die Produktion im neuen chinesischen Werk in Guangde ein Verfahren erarbeitet, das sich besonders für komplexe Motorblockkonstruktionen und Elektromotorengehäuse eigne. In der Neckarsulmer Versuchsgießerei von KS Hyayu sei der Prozess zur Serienreife gebracht worden. Die Spezialisten kombinieren dabei eigenen Angaben zufolge die Vorteile verschiedener Gießprozesse.

Einsparen von bis zu fünf Prozent Gewicht

Mit dem neuen Niederdruck-Sandguss könnten bei geringerem Materialaufwand etwa drei bis fünf Prozent Gewicht eingespart werden. Zudem könne in vergleichsweise kurzen Taktzeiten gegossen werden. Das neue Verfahren soll zunächst bei einem Vier-Zylinder-Reihenmotor mit einer übergossenen Graugussbuchse zum Einsatz kommen. Die eingesetzten Buchsen werden dabei zum Zylinderkopf hin um einige Millimeter übergossen, um zu vermeiden, dass sich der Fräser bei der anschließenden Bearbeitung durch unterschiedliche Materialien bewegen muss. Diese Bauform ließe sich im klassischen Niederdruck-Kokillenguss nicht realisieren.

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