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Studie

Rinspeed Snap: Zweiteiliges Mobilitätskonzept

| Autor: Jens Scheiner

Dass Fahrzeuge künftig nur autonom, emissionsfrei und vernetzt auf den Straßen unterwegs sind, reicht in Zukunft nicht mehr aus. Da in Ballungszentren zunehmend Platzmangel herrscht, sind flexible Konzepte gefragt, die das Fahrzeug mit nur einem „Snap“ transformieren – sowohl die Hülle als auch den Kern.

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Die Ideenschmiede Rinspeed hat mit ihrem Konzeptfahrzeug „Snap“, das auf dem Genfer Autosalon zu sehen war, ein „Mobilität-Ökosystem“ entworfen, das aus nur zwei Teilen besteht.
Die Ideenschmiede Rinspeed hat mit ihrem Konzeptfahrzeug „Snap“, das auf dem Genfer Autosalon zu sehen war, ein „Mobilität-Ökosystem“ entworfen, das aus nur zwei Teilen besteht.
(Bild: Dingo Photo)

Die rasante Entwicklung der urbanen Mobilität stellt die Automobilingenieure vor neue Herausforderungen. Künftig muss ein Fahrzeug nicht nur autonom und emissionsfrei unterwegs sein, es sollte zudem sowohl mit anderen Fahrzeugen als auch mit seiner Umwelt kommunizieren. Da sich gerade in Ballungszentren immer weniger Menschen ein eigenes Auto anschaffen und Carsharing künftig stark an Bedeutung zunimmt, spielt die Flexibilität außerdem eine entscheidende Rolle.

Die Ideenschmiede Rinspeed hat mit ihrem Konzeptfahrzeug „Snap“, das erstmals auf der CES in Las Vegas zu sehen war, ein „Mobilität-Ökosystem“ entworfen, das aus nur zwei Teilen besteht, aber alle Anforderungen vereinen soll: Es bietet sowohl eine nutzungsintensive Fahrplattform (Skateboard) als auch eine langlebige Fahrgastzelle (Pod). Chassis und Fahrgastzelle der selbstfahrenden Kapsel lassen sich einfach trennen und einzeln austauschen.