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Automatisierung Roboter-Fahrachse aus Beton

| Redakteur: Sven Prawitz

IPR hat eine Roboter-Fahrachse mit einem Grundkörper aus Beton entwickelt. Sie ist verdrehsteif und lässt sich im Vergleich zu Metallkonstruktionen günstiger herstellen.

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Die neue Betonfahrachse von IPR lässt sich günstiger herstellen als vergleichbare Metallkonstruktionen.
Die neue Betonfahrachse von IPR lässt sich günstiger herstellen als vergleichbare Metallkonstruktionen.
(Bild: IPR – Intelligente Peripherien für Roboter)

Der Roboterspezialist IPR, Intelligente Peripherien für Roboter, hat eine neue Roboter-Fahrachse entwickelt, deren gesamter Grundkörper aus Beton statt aus Stahl beziehungsweise Aluminium gefertigt ist. Verglichen mit einer Achse aus Metall, ist die Fertigung von Achsen aus Beton kostengünstiger möglich. IPR gibt zudem an, dass die neuartige Fahrachse verdrehsteif ist – gerade die dynamischen Bewegungen eines Roboters führen somit zu einer geringeren Durchbiegung der Fahrachse. Weiterhin aus Stahl sind zum Beispiel die Führungsleisten, die durch ihre besondere Härtung und den Schliff für eine hohe Wiederhol- und Positioniergenauigkeit sorgen sollen. Zunächst gibt es die neue Fahrachse mit Traglasten von 600 kg, 800 kg und 1.600 kg.

Über IPR

Die IPR, Intelligente Peripherien für Roboter GmbH, ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Eppingen bei Heilbronn. Das Produktprogramm umfasst Systeme und Komponenten für die Montage- und Handhabungstechnik. Dazu gehören Parallel- und Winkelgreifer, Werkzeugwechsler, Ausgleichselemente und Kollisionsschutzsysteme, Fahrachsen für Roboter, Kraft-Momenten-Sensoren und kundenspezifische Lösungen.

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