Supersportwagen

Roding Roadster: Porsche-Killer aus Carbon

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Schluss mit Purismus

Sogar an das Gepäck haben die Entwickler gründlicher gedacht als viele Konkurrenten: Vorn gibt’s deshalb nicht nur einen 330 Liter großen Kofferraum, sondern auch eine Skiladeluke bis in den Mitteltunnel und ein extra Fach für die beiden herausnehmbaren Dachhälften. Außerdem sparen die Newcomer nicht an Ausstattung: Navigationssystem und E-Fenster zum Beispiel sind immer an Bord und machen Schluss mit dem Purismus, den man von vielen selbstgebauten Rennwagen kennt.

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Den Spaß mit dem vielleicht radikalsten Roadster der Republik muss man sich aber einiges kosten lassen: 155.000 Euro verlangt Roding für die 23 Exemplare limitierte Erstlingsserie und hat schon beim Messedebüt in Genf fünf Autos verkauft. Denn auf der einen Seite ist das zwar viel Geld für einen Sportwagen, der kaum größer ist als ein Audi TT und kaum stärker als ein Porsche Boxster. Aber es ist ein Schnäppchen für einen Karbon-Flitzer, der es mit Mercedes SLS und Audi R8 aufnehmen kann. Deshalb ist Kulzer sicher, dass auch die restlichen Exemplare schnell verkauft sind: „Bei 60 ernsthaften Interessenten für 18 Autos müssen wir uns wohl keine Sorgen machen.“

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