Zulieferer Autosparte von Thyssenkrupp will Standort in USA schließen

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Der Zulieferer konsolidiert sein Nordamerika-Portfolio. Ein Chassis-Werk in den USA will Thyssenkrupp nicht weiterführen.

Thyssenkrupp schließt ein Werk in den USA(Bild:  Thyssenkrupp)
Thyssenkrupp schließt ein Werk in den USA
(Bild: Thyssenkrupp)

Der Industriekonzern Thyssenkrupp setzt den Sanierungskurs in seinem Automotive-Geschäft fort und will in den USA einen Standort schließen. Betroffen ist das Chassis-Geschäft in Terre Haute im US-Bundesstaat Indiana, das bis zum 31. März 2027 geschlossen werden soll, wie der Konzern am Montag in Essen mitteilte. Derzeit beschäftigt Thyssenkrupp dort 230 Mitarbeiter. Das Chassis-Geschäft soll an den Produktionsstandort Hamilton verlagert werden.

Thyssenkrupp Automotive Technology befindet sich derzeit im Umbau. Ziel ist es, die weltweite Aufstellung des Segments stärker auf profitables Wachstum, höhere operative Leistungsfähigkeit und klarere Strukturen auszurichten. Thyssenkrupp will die Sparte in den nächsten Jahren kapitalmarktfähig machen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern wegen der schwierigen Marktbedingungen in der Autoindustrie ein Kostensenkungsprogramm aufgelegt. Dazu gehörte auch der Abbau von Arbeitsplätzen.

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