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Zulieferer Röchling nimmt Werk in Wackersdorf nach Erweiterung in Betrieb

| Redakteur: Jens Scheiner

Röchling Automotive nahm die neuen Freiflächen, Hallen und Produktionsanlagen nach der Werkserweiterung offiziell in Betrieb.

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Geschäftsführer Robert Eimer, Vorstandssprecher Erwin Doll, Vorstandsmitglied Andrea Rocca, Werkleiter Karl-Heinz Blöth, Vorstandsmitglied Steffen Rowold, Bürgermeister Thomas Falter und Geschäftsführerin Evelyn Thome (von links) durchschnitten das Band zur Eröffnung der neuen Produktionshalle der Firma Röchling Automotive in Wackersdorf.
Geschäftsführer Robert Eimer, Vorstandssprecher Erwin Doll, Vorstandsmitglied Andrea Rocca, Werkleiter Karl-Heinz Blöth, Vorstandsmitglied Steffen Rowold, Bürgermeister Thomas Falter und Geschäftsführerin Evelyn Thome (von links) durchschnitten das Band zur Eröffnung der neuen Produktionshalle der Firma Röchling Automotive in Wackersdorf.
(Bild: Röchling)

Zum Jahreswechsel 2014/2015 hatte Röchling Automotive an seinem Sitz im Industriegebiet in Wackersdorf ein 21.400 m2 großes Nachbargelände erworben und die Gesamtgrundstücksfläche damit auf 58.500 m2 vergrößert. Auf dem neu erworbenen Gelände errichtete der Zulieferer im Sommer 2015 eine 1.200 m2 große Lagerhalle für den Ersatzteildienst. Anschließend erfolgte der Ausbau des bestehenden Werkes: Die Produktionshalle inklusive Technik und Sozialräumen wurde um 2.300 m2, die Logistikhalle um 3.000 m2, der Technikbereich um 250 m2 und der Bereich Logistikvordach/Leergut um 1.200 m2 erweitert. Insgesamt vergrößerte sich der Produktionsbereich auf 5.700 m2 und der Bereich Logistik verfügt jetzt insgesamt über 7.700 m2. Das Investitionsvolumen für An- und Umbau betrug nach eigenen Angaben 4,5 Millionen Euro.

Wie das Unternehmen mitteilte sei die Werkserweiterung aufgrund diverser Neuaufträge und steigender Abrufzahlen von BMW, vor allem für die neue 5er-und 6er-Reihe sowie für den BMW X1 notwendig gewesen. Das Unternehmen produziert für den Automobilhersteller Kunststoffteile in den Bereichen Unterboden, Motorraum, Luftansaugung, Luftklappensteuerung sowie Luft- und Wassermanagement. Investiert wurde in eine Spritzgussmaschine mit einer Schließkraft von 500 Tonnen, eine Spiegelschweißanlage und eine Schaum-Applikationsanlage. Im Mai soll eine 2.300-Tonnen-Spritzgussmaschine und Ende des Jahres 2016 eine weitere 800-Tonnen-Anlage in Betrieb genommen werden.

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