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Jubiläum Schaeffler-Marke LuK feiert 50-jähriges Bestehen

Redakteur: Christian Otto

Das Stammwerk der Schaeffler-Tochter startete im Jahr 1965 die Produktion in Bühl. Seitdem haben eine Vielzahl von Innovationen die Entwicklung von LuK begleitet. Diese werden nun in einer Ausstellung erlebbar gemacht.

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Herzstück der Ausstellung „Die LuK Story. 50 Jahre. Qualität. Technologie. Innovation.“ anlässlich des 50-jährigen Jubiläums ist die „Galerie der Innovationen“.
Herzstück der Ausstellung „Die LuK Story. 50 Jahre. Qualität. Technologie. Innovation.“ anlässlich des 50-jährigen Jubiläums ist die „Galerie der Innovationen“.
(Foto: Schaeffler)

Schaeffler feierte am Standort in Bühl das 50-jährige Bestehen der Marke LuK. Im Rahmen eine Feierstunde am 20.06.2015 mit rund 100 geladenen Gästen, darunter auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, wurde die Ausstellung „Die LuK Story. 50 Jahre. Qualität. Technologie. Innovation.“ eröffnet. Schaeffler-Gesellschafterin Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann erinnerte an die unternehmerische Leistung von Georg Schaeffler. Sie sagte: „Die Brüder Schaeffler haben Anfang der 60er Jahre erkannt, welche Chancen sich durch die damals neue Tellerfederkupplung eröffnen und hat zusammen mit einer hoch motivierten Mannschaft dieses durchaus große unternehmerische Wagnis und die damit verbundenen Herausforderungen angenommen und gemeistert.“

Im April 1965 wurde die Fertigung im heutigen LuK-Stammwerk in Bühl erstmals aufgenommen. Heute ist LuK ein integraler Bestandteil der Schaeffler Gruppe. Klaus Rosenfeld, Vorstandvorsitzender der Schaeffler AG, sagte: „Vor zwei Jahren haben wir uns mit den Megatrends auseinandergesetzt und das Strategiekonzept Mobilität für morgen entwickelt. Ohne die herausragende Kompetenz von LuK im Bereich der Getriebetechnologie wäre dieses Strategiekonzept der Schaeffler Gruppe nicht glaubwürdig umsetzbar.“

Erlebbare Unternehmensgeschichte

Die Ausstellung „Die LuK Story. 50 Jahre. Qualität. Technologie. Innovation.“ soll die Unternehmensgeschichte der Schaeffler-Marke LuK erlebbar machen. In fünf Themenbereichen gewährt der Automobilzulieferer seinen Mitarbeitern, Kunden, aber auch technikbegeisterten Menschen einen Blick auf Innovationen, die in der Zeit ihrer Entwicklung maßgeblich für die Weiterentwicklung der Mobilität waren.

Angefangen hat die Geschichte des Unternehmens mit der unternehmerischen Entscheidung der Brüder Dr. Georg und Dr. Wilhelm Schaeffler, sich in der Firma Lamellen- und Kupplungsbau August Häussermann maßgeblich zu engagieren und in der Folge das Unternehmen LuK zu gründen. Innerhalb von nur einem halben Jahr entstand die erste Produktionsstätte und bereits Mitte 1965 lieferte LuK Tellerfederkupplungen an VW – und zwar jeden Monat 25.000 Stück dieser in Europa damals noch recht neuen Technologie. Als seinerzeit bereits weltgrößter Nadellager-Hersteller besaßen die Industriewerke Schaeffler das Vertrauen von Volkswagen für den schnellen Aufbau einer Großserienfertigung. Das Know-how für die Produktion der ET 12, so die Bezeichnung des Bauteils, stellte Schaeffler durch den Einstieg bei LuK Häussermann sicher.

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