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Jubiläum Sitronic feiert 10 Millionen Sensoren

| Redakteur: Michael Ziegler

Der Elektronikzulieferer Sitronic feiert im April 2013 den 10-millionsten Temperatur- und Feuchtesensor. Damit blickt das Unternehmen auf mehr als 15 Jahre Temperatur- und Feuchtemessung in Automobilen zurück.

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Der bevorzugte Installationsbereich der Sensoren liegt in PKWs unterhalb des Rückspiegels, wo ausreichend Luftzirkulation herrscht.
Der bevorzugte Installationsbereich der Sensoren liegt in PKWs unterhalb des Rückspiegels, wo ausreichend Luftzirkulation herrscht.
(Foto: Sitronic)

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten gehören zu den Sinnesleistungen eines Menschen. Sitronic-Sensoren übernehmen bzw. ergänzen diese Wahrnehmungsfähigkeit. Sie fungieren als z.B. als Bindeglied zwischen Umwelteinflüssen und der Klimaanlage, die immer intelligenter auf die Anforderungen der Automobilindustrie reagieren.

Mehr Sicherheit gewährleisten die Luftfeuchte- und Taupunktsensoren. Beschlag der Windschutzscheibe wird rechzeitig durch ein Gegensteuern der Klimaanlage vermieden – auch in Situationen, die starken Temperaturschwankungen unterliegen. Verbaut werden die Sensoren im Innenraum mit direktem Kontakt zur Windschutzscheibe. Dabei liegt der bevorzugte Installationsbereich in PKWs unterhalb des Rückspiegels, wo ausreichend Luftzirkulation herrscht. Ermittelt wird hier die Temperatur der Windschutzscheibe sowie der Taupunkt der Umgebung – ein Messwert, der sich aus Luftfeuchte und Lufttemperatur ergibt. Fällt die Temperatur der Scheibe unter den Taupunkt, also den Temperaturwert, ab dem die Scheibe beschlägt, steuert die Klimaautomatik entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Und das im Idealfall bevor der Fahrer die Veränderung wahrnimmt.

Effizienter Kraftstoffverbrauch

Fast alle der heute verkauften Fahrzeuge verfügen über eine Klimaautomatik. Nach Einschätzung der Deutschen Energieagentur von Juli 2008 sind bei einem Mittelklassewagen etwa 1,3 Liter Benzin auf 100 km allein durch den effizienten Einsatz eines Klimasystems optimierbar. Auch hier leisten die Temperaturoberflächensensoren einen wertvollen Beitrag: Einschalten, nur wenn tatsächlich erforderlich.

Überflüssiges Kühlen sowie anschließendes Wiederaufheizen der Luft entfällt und minimiert so den Energieverbrauch des Klimasystems auf ein Minimum. Weiterhin ist es so möglich, gleichmäßigere und gesündere Klimaverhältnisse im Fahrzeuginnenraum zu schaffen und damit den Komfort für die Reisenden zu erhöhen.

10-millionster Sensor

Im April 2013 feiert das mittelständische Familienunternehmen den 10-millionsten Sensor, also zehn Millionen temperatur- und feuchte-sensitive Messinstrumente. Zu den Referenzen zählen neben Automobilherstellern wie Daimler, Audi, Volvo und Chrysler auch namhafte Partner der Zulieferindustrie.

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