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Fahrbericht Skoda Fabia 1,4 TDI: Erwachsen geworden

| Autor / Redakteur: Wolfgang Sievernich / Wolfgang Sievernich

Skoda hat mit dem Fabia einen gut ausgestatteten Kleinwagen im Programm, der die Klasse in der Masse sein will. Wir testeten die Limousine mit 1,4 Liter TDI und kamen zu interessanten Ergebnissen.

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Skoda wertet den Fabia 1,4 TDI mit der Ausstattungsvariante „Monte Carlo“ auf. Mit schwarz lackierten Leichtmetallrädern, Kühlergrill und Außenspiegeln erscheint unser Testwagen sportlich und dynamisch. Ob der Schein auch dem Sein entspricht, haben wir ausführlich gestestet.
Skoda wertet den Fabia 1,4 TDI mit der Ausstattungsvariante „Monte Carlo“ auf. Mit schwarz lackierten Leichtmetallrädern, Kühlergrill und Außenspiegeln erscheint unser Testwagen sportlich und dynamisch. Ob der Schein auch dem Sein entspricht, haben wir ausführlich gestestet.
(Bild: Sven Prawitz/Automobil Industrie )

Früher war die Kleinwagenklasse übersichtlich. Da gab es den VW Polo, Ford Fiesta, Fiat 127 oder Renault 5. Kleinwagen waren tatsächlich noch klein und gestatteten den günstigsten Einstieg in die Marke. Heute hat nahezu jeder OEM aus Deutschland, Europa und Asien Kleinwagen in verschiedenen Varianten, Motorisierungen und Ausstattungen in seinem Programm. Der Wettbewerb aus Fernost und Europa belebt das Geschäft: wer heute erfolgreich sein will muss die Klasse in der Masse darstellen.

Wie der Skoda Fabia 1,4 TDI in der verheißungsvollen Ausstattungsvariante Monte Carlo. Unser Testwagen besitzt einen 77 kW/105 PS starken Turbodiesel nach Euro 6-Abgasnorm, Start-Stopp-System mit Rekuperation, ein Fünfgang-Handschaltgetriebe und Frontantrieb. Die getestete Fließheckversion nennt sich bei Skoda Limousine; dazu gibt es noch einen verlängerten Kombi. Der Fabia wurde erstmals 1999 vorgestellt und ist seit 2014 in der dritten Generation auf dem Markt.

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Sportliches Flair

Auf den ersten Blick gefällt der Fabia mit modernen Formen und in der Ausstattung „Monte Carlo“ mit schwarz lackierten Leichtmetallrädern, Kühlergrill und Außenspiegeln. Das sieht sportlich aus und lässt den Tschechen schon im Stand dynamisch erscheinen. Halogen-Projektorscheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht, Fahrlichtassistent mit Coming- und Leaving-Home-Funktion, sowie Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht gehören auch bei Kleinwagen zum guten Ton. Am Heck bleibt der Fabia konservativ, ein bisschen mehr Kreativität hätte dem Wagen auch gut zu Gesicht gestanden.

Volkswagentechnik lässt grüßen

Außen kann sich der Skoda Fabia noch von seinem Konzernbruder, dem VW Polo, absetzen. Innen dagegen wird der Griff der Entwicklungsingenieure ins Volkswagen-Regal deutlich. Ob das Modulare Infotainmentsystem, die Klimabedienung, Schalter, Lenkrad, Blinkerhebel oder Lüftungsdüsen. Im Skoda aus Mladá Boleslav wird deutsch gesprochen. Alles passt und wurde aufeinander abgestimmt, alles wirkt wie aus einem Guss. Das Navigationssystem „Amundsen“ und das Infotainmentsystem Bolero finden wir auch in anderen Modellen der Volkswagen-Gruppe wieder. Beide Systeme sind selbst erklärend und intuitiv bedienbar. Modern ist nicht nur das äußere, auch innen kann der Fabia mit USB-Anschluss, SD-Speicherkartenslot, DAB-Radio und MP3- und WMA-Abspielfunktion für Musikdateien glänzen.

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