Minister-Statement Suche nach Arbeitskräften bei Tesla läuft ohne Probleme

Quelle: dpa

Das Rekrutierungsprogramm des Herstellers für Berlin läuft offenbar nach Plan. Brandenburgs Wirtschaftsminister nannte zudem einige Details zur Herkunft der künftigen Belegschaft.

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In Grünheide bei Berlin will Tesla sein Model Y bauen.
In Grünheide bei Berlin will Tesla sein Model Y bauen.
(Bild: Otto)

Der amerikanische E-Autobauer ist bei der Suche nach Fachkräften für die deutsche Fabrik in Grünheide nach Einschätzung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) im Zeitplan. Die Rekrutierung bewege sich etwa in dem zeitlichen Rahmen, der geplant gewesen sei, sagte Steinbach am Mittwoch in Potsdam mit Blick auf Tesla und andere Großinvestoren im Land.

Bei Tesla komme nach bisherigen Angaben mehr als die Hälfte der derzeit Beschäftigten aus dem näheren Umfeld inklusive Berlin, was die Wohnraumsituation entspanne. Der Rest verteile sich auf Deutschland und auch auf das Ausland. Der Anteil polnischer Arbeitskräfte sei kleiner als erwartet.

Auslieferungen ab dem Jahresbeginn 2022

Tesla-Chef Elon Musk will mit der Produktion in Grünheide bei Berlin noch in diesem Jahr anfangen. Eine Genehmigung vom Land Brandenburg für die Fabrik steht noch aus. Allerdings gehe es nicht um die Auslieferung – diese soll nicht mehr in diesem Jahr beginnen: Serienproduktion und Start der Auslieferungen würden nicht mehr vor Ende des Jahres erwartet, selbst wenn nach erteilter Genehmigung dann bereits Fahrzeuge produziert werden, heißt es bei Tesla.

Das hänge unter anderem damit zusammen, dass Tesla zunächst eine gewisse Anzahl an Fahrzeugen produzieren wolle, damit die gewünschte Qualität erreicht werde. Die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ hatten darüber am Dienstag geschrieben.

Tesla baut bisher über vorzeitige Zulassungen. In Grünheide hat das Unternehmen bereits mehrere Elektroautos zu internen Testzwecken produziert. Geplant sind nach dem Start in einer ersten Ausbaustufe bis zu 500.000 Autos pro Jahr mit rund 12.000 Beschäftigten. An der Online-Erörterung von Kritikern der Fabrik, deren Wiederholung in der vergangenen Woche zu Ende ging, hätten sich rund 50 Menschen oder Organisationen beteiligt – dies werde noch ausgewertet, sagte der Abteilungsleiter Umweltschutz im Umweltministerium, Axel Steffen, am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtags.

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