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Veranstaltung

Symposium: „Step-Change im Leichtbau“

| Autor/ Redakteur: Claus-Peter Köth / Thomas Günnel

Der Leichtbau und dessen Einsatzfelder in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobil- und Sportartikelindustrie stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Step-Change im Leichtbau“. Es findet statt am Donnerstag, 21. März in Kasel bei Trier.

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Die Prozesstechnik „xFK in 3D“ sorgt neben anderen Methoden im Ultraleichtbausitz für dessen geringes Gewicht.
Die Prozesstechnik „xFK in 3D“ sorgt neben anderen Methoden im Ultraleichtbausitz für dessen geringes Gewicht.
(Bild: AMC)

Kaum eine technische Disziplin ist so bedeutsam wie der Leichtbau: Bergsteigern erleichtert er den Gipfelerfolg und Fahrradfahrern die Fortbewegung, beim Autofahren und Fliegen senkt er den Verbrauch und steigert die Reichweite.

Der Leichtbau und dessen anwendungsnahe Einsatzgebiete in Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Sportartikelindustrie sowie in weiteren Branchen stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Step-Change im Leichtbau“, das am Donnerstag, 21. März 2019 ab 10 Uhr im Dominikaner Weingut in Kasel bei Trier stattfindet. Dabei trifft „Leichtbau-Kunst“ in Form von bionisch inspirierten Leichtbau-Prinzipien und hochentwickelten additiven Fertigungsverfahren auf „Weinbau-Kunst“, so die Veranstalter Automotive Management Consulting (AMC), CSI Entwicklungstechnik und Alba Tooling & Engineering.

Leichtbau in unterschiedlichen Branchen

Sinn und Zweck des Symposiums ist es, konkrete Leichtbau-Ideen und Innovationen aus unterschiedlichen Branchen vorzustellen. Am Beispiel der Prozesstechnik „xFK in 3D“ werden Diversifikationsideen thematisiert, die die Rolle des Leichtbaus als Innovationstreiber untermauern. Zu Wort kommen Leichtbau-Experten wie Prof. Dr.-Ing. Jörg Wellnitz von der Technischen Hochschule In-golstadt, Airbus-Manager Peter Pirklbauer und Prof. Dr.-Ing. Markus Milwich vom Deutschen Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf.

Außerdem wird die Machbarkeitsstudie eines Ultraleichtbausitzes vorgestellt, der nur etwa zehn Kilogramm wiegt. Das innovative Verbundprojekt von insgesamt sieben Unternehmen aus Deutschland und Österreich zeigt, wie wirksamer Leichtbau künftig aussehen kann und wird. Für den größten Teil der Gewichtseinsparung ist das von AMC konzipierte Wickelverfahren für Faserverbundbauteile xFK in 3D verantwortlich. Es nutzt eine mit Harz imprägnierte Endlosfaser, aus dem Bauteile belastungsgerecht gewickelt und abfallfrei hergestellt werden. Infrage kommt das Sitzkonzept für sogenannte Hypercars, Sportwagen oder künftige Lufttaxis.

Zu Gast: Extremradsportler Pierre Bischoff

In Trier zu Gast ist auch Pierre Bischoff, erster deutscher Race Across America-Champion, Weltmeister im Ultracycling und frisch gebackener Sieger beim Red Bull Trans Siberian Extreme 2018. Damit errang der Radfahrer in den vergangenen drei Jahren Erfolge in den härtesten Radsportwettkämpfen der Welt. Auf seiner Heimreise mit dem Rad von Wladiwostok nach Duisburg belegte Bischoff erneut die Stabilität von Carbon unter extremen Belastungen.

Das Symposium startet um 10:30 Uhr mit der Begrüßung von AMC-Geschäftsführer Rainer Kurek und endet um 17:30 Uhr mit einem Kamingespräch der Referenten – moderiert von »Automobil Industrie«-Chefredakteur Claus-Peter Köth. In der Teilnahmegebühr enthalten ist auch ein Abendbuffet mit Weinprobe.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter:

  • Tel.: +49-8856 80548 50

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