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Interieur Systeme für den mobilen Stauraum

| Redakteur: Thomas Günnel

Das Fahrzeug wandelt sich: Assistenzsysteme ermöglichen teilautonomes Fahren, die Elektrifizierung kann Komponenten ersetzen; es ist mehr Platz im Innenraum. Um ihn sinnvoll zu nutzen, entwickelt und fertigt der Zulieferer Schock Metall entsprechende Konzepte.

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Die Zeit im Fahrzeug flexibler nutzen: Kreative Stauraumkonzepte helfen dabei, zum Beispiel Mittelkonsolen, die sich zwischen allen Sitzreihen verschieben lassen.
Die Zeit im Fahrzeug flexibler nutzen: Kreative Stauraumkonzepte helfen dabei, zum Beispiel Mittelkonsolen, die sich zwischen allen Sitzreihen verschieben lassen.
(Bilder: Schock Metall )

Fahrkomfort allein ist heute kein entscheidendes Verkaufsargument mehr für Fahrzeuge. „Wo kann ich mein iPad ablegen und laden?“ „Wo ist Platz für Brille, Geldbeutel oder Verpflegung?“ „Kann ich im Fahrzeug arbeiten?“ – die Anforderungen wandeln sich. Manche Staufächer, etwa unter dem Dachhimmel, mussten Sensoren für das autonome Fahren weichen. Um dennoch Stauraum zu haben, sind Alternativen notwendig.

Bewährt hat sich die Mittelkonsole. Sie ist längst mehr als eine Armlehne und bietet weitere Funktionen: vom Stauraum über den USB-Anschluss bis hin zum Kühlfach. Die Anforderungen an die Auszugstechnik sind dabei erheblich größer als im klassischen Möbelbau, denn hier handelt es sich um bewegte Systeme, die sich ständig in unmittelbarer Nähe der Fahrzeuginsassen befinden – und somit leise und möglichst unsichtbar, aber sicher und zuverlässig arbeiten sollen.

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Leichtlaufführungen bei Auszugsmodellen

Der schwäbische Automobilzulieferer Schock Metall hat dafür eine breite Palette an Auszugsmodellen – einen idealen Baukasten, der laut Unternehmen alle Anforderungen an die Funktionssicherheit, die Belastbarkeit und den Platzbedarf erfüllt. Als besonders komfortabel erweisen sich die „Air Motion“-Leichtlaufführungen. Sie arbeiten extrem leicht und leise und bieten durch ihre speziellen Produkteigenschaften wesentliche Vorteile bei elektrifizierten Systemen oder bei Komponenten, die mit Fremdenergie funktionieren.

So kann beispielsweise die Gasdruckfeder für einen höhenverstellbaren Klapptisch bei leicht laufenden Führungen sehr klein ausfallen, sodass die Anwender den Tisch mit geringem Kraftaufwand bedienen können. Bessere Ergonomie und letztlich höhere Lebensqualität sind wesentliche Unternehmensziele, die sich unter anderem in der Umweltpolitik des EMAS-zertifizierten Zulieferers widerspiegeln.

Gewicht und Platz sparen

Als Co-Engineering-Partner arbeitet Schock Metall in jedem Projekt auch daran mit, das Einsatzgewicht und die Teilevielfalt zu reduzieren. Denn die im Unternehmen eingesetzten Rollformanlagen arbeiten mit engen Toleranzen und integrierten Stanz- und Biegeprozessen. Sie versehen die Auszugsprofile schon beim Umformen mit den passenden Anbindungsschnittstellen – und sparen so Einbauraum, Gewicht und separate Anbauteile. Mit denselben Anlagen fertigt das Unternehmen auch rollgeformte Spezialprofile als strukturgebende Teile sowie komplette Baugruppen als ZSB für die Automobilindustrie.

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