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HD-Karten Toyota will in Echtzeit HD-Karten aktualisieren

Autor: Sven Prawitz

Toyota hat ein Verfahren entwickelt, um mit Bildern HD-Karten schnell zu aktualisieren. Gemeinsam mit der Dynamic Map Platform will Toyota die Methode in der Praxis testen.

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Toyota startet den Praxistest für ein Verfahren, das HD-Karten in Echtzeit aktualisieren soll.
Toyota startet den Praxistest für ein Verfahren, das HD-Karten in Echtzeit aktualisieren soll.
(Bild: Toyota)

Erst vor wenigen Tagen hat Toyota ein Verfahren vorgestellt, das mit Hilfe von Kamera- und Satellitenbildern die Genauigkeit von HD-Karten verbessert. Nun wird Toyota dieses Verfahren in der Praxis testen: Dazu geht das Toyota Research Institute Advanced Development (TRI-AD) eine Partnerschaft mit der Dynamic Map Platform (DMP) ein. Beide Unternehmen wollen mit dem von TRI-AD entwickelten Verfahren ab April 2020 hochauflösende Karten mit Hilfe von Bildern effizient aktualisieren – nach eigenen Angaben in Echtzeit.

Der sogenannte Proof of Concept soll in Japan erfolgen: Neben den Karten von DMP kommt die „Automated Mapping Platform“ vom Toyota-Forschungsinstitut zum Einsatz. Die Software soll Verkehrszeichen und Straßenmerkmale mithilfe von Bildern und Sensordaten erkennen können.

Über TRI-AD

Das Toyota Research Institute Advanced Development mit Sitz im japanischen Tokio wurde im März 2018 gegründet. Das Unternehmen soll neue Technologien und fortschrittliche Sicherheitssysteme entwickeln. TRI-AD beaufsichtigt auch die neue „Woven City“, die Toyota und seinen Partnern als Inkubator für intelligentes Stadtdesign, vernetzte Mobilität und Robotertechnologie dienen soll.

Über DMP

Die Dynamic Map Platform Co., Ltd. entwickelt und liefert HD-Karten mit einer Genauigkeit im Zentimeterbereich. An DMP sind verschiedene Unternehmen, überwiegend aus der japanischen Automobilindustrie, beteiligt: Zu den Investoren gehören unter anderem Honda, Mazda, Mitsubishi Motors, Nissan, Subaru, Suzuki und der Automobilzulieferer Mitsubishi Electric. Im April 2019 erwarb DMP das Unternehmen „Ushr“ – das Karten für Japan und Nordamerika entwickelt –, als hundertprozentige Tochtergesellschaft.

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 Sven Prawitz

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Technikjournalist