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Tokyo Auto Show 2015

Trends und Innovationen der Zulieferer

| Redakteur: Jens Scheiner

Nicht nur die OEMs präsentieren ihre neuen Fahrzeuge und Konzeptstudien auf der Tokyo Motor Show 2015. Auch die Zulieferer zeigen ihre neuesten Trends und Innovationen.

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Mit dem Advanced Urban Vehicle demonstriert ZF sein erweitertes Produkt- und Kompetenzspektrum.
Mit dem Advanced Urban Vehicle demonstriert ZF sein erweitertes Produkt- und Kompetenzspektrum.
( Foto: ZF )

Erstmals stellte Mahle auf der Tokyo Motor Show 2015 moderne Antriebsmotoren für elektrisch angetriebene Zweiräder vor. Bei den elektronisch gesteuerten Motoren handelt es sich um bürstenlose Gleichstrommotoren (engl. „Brushless DC“ oder BLDC). Außerdem zeigt der Zulieferer neue Filtertechnologien für den Fahrzeuginnenraum. Mit dieser Lösung sollen nach eigenen Angaben über 95 Prozent der gesundheitsgefährdenden „PM2.5“-Partikel von den Insassen fern gehalten werden. „PM2.5“ bezeichnet die Partikel im Feinstaub, die aufgrund ihrer geringen Größe bis in die Lungenbläschen gelangen können.

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Mit Hilfe eines „Gläsernen Autos“ veranschaulicht Schaeffler rund 40 ausgewählte Produkte und Technologien. Darunter gehören unter anderem Antriebe für die Hybridisierung mit Hochvolt aber auch einer 48-Volt-Mildhybridisierung. Ebenfalls ausgestellt ist die jüngste Entwicklungsstufe einer E-Achse, wie sie sowohl für Hybrid- als auch in Elektro-Fahrzeugen gedacht ist. Dieser modular aufgebaute Elektroantrieb soll in seiner leistungsstärksten Spezifikation einem Hybrid- und Elektro-Fahrzeug eine gute Fahrdynamik ermöglichen. Möglich macht dies das sogenannte Torque-Vectoring.

Advanced Urban Vehicle: Intelligente Vernetzung

Mit dem Advanced Urban Vehicle präsentiert ZF eine Lösung für das Klein- und Kompaktsegment im urbanen Individualverkehr. Das fahrzeug zeichnet sich durch einen radnahen, rein elektrischen Hinterachsantrieb eTB (electric Twist Beam) und eine innovative Vorderachse mit einem Einschlagwinkel von bis zu 75 Grad aus. Durch den Smart Parking Assist lässt sich nach eigenen Angaben das Fahrzeug in kleine Lücken manövrieren. Der Einparkvorgang kann auch per Knopfdruck ferngesteuert über Mobile Devices wie Smartphone oder Smart Watch erfolgen. Wie das Unternehmen mitteilte reguliert die cloudbasierte Assistenzfunktion PreVision Cloud Assist bei Bedarf rechtzeitig vor Kurveneinfahrt das Antriebsmoment nach unten und drosselt so ohne mechanischen Bremsvorgang die Geschwindigkeit. Auch über Berührungserkennung und Display am Lenkrad steht der Fahrer im direkten Kontakt zum Advanced Urban Vehicle.

Automatisiertes Fahren: Bosch beginnt Testfahrten in Japan

Bosch arbeitet nach eigenen Angaben an den notwendigen Technologien, um automatisiertes Fahren bis 2020 Wirklichkeit werden zu lassen. Das Unternehmen hat nun erste Testfahrten auf öffentlichen Straßen in Japan begonnen. Seit Anfang 2013 testet Bosch Fahrzeuge mit Technologien für automatisiertes Fahren im Straßenverkehr in Deutschland und den USA. „Angesichts der anderen Straßenverhältnisse und Verkehrslage in Japan müssen wir unser System den lokalen Begebenheiten anpassen“, so Heyn.

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