Top-100-Automobilzulieferer „Übernahmen sind derzeit zahlreich und günstig möglich“

Autor / Redakteur: Christian Otto / Thomas Günnel

Jan Dannenberg und Tobias Keil von Berylls Strategy Advisors, sprechen über Transformationsstrategien der Top-Lieferanten, Chancen der weniger starker Unternehmen im Verbrennerbereich und Verschiebungen im Ranking der Global Top 100 Suppliers.

Dr. Jan Dannenberg ist einer der Gründungspartner der Managementberatung Berylls und ausgewiesener M&A-Spezialist. Im Gespräch mit Tobias Keil geben beide einen Ausblick auf die Zulieferer-Branche.
Dr. Jan Dannenberg ist einer der Gründungspartner der Managementberatung Berylls und ausgewiesener M&A-Spezialist. Im Gespräch mit Tobias Keil geben beide einen Ausblick auf die Zulieferer-Branche.
(Bild: Charles Diehle)

Herr Dannenberg, Herr Keil, blicken wir zuerst auf die Spitze der Global Top 100 Suppliers: Dominieren dort die alten Bekannten, oder gab es überraschende Verschiebungen?

Unter den Top Ten hat es im letzten Jahr kaum Veränderungen gegeben. Festzustellen ist allerdings, dass sich der Konzentrationsprozess der vergangenen Jahre auch 2018 fortgesetzt hat: So tragen die zehn größten Unternehmen unter den Top 100 mittlerweile 40 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Dieser Wert ist in den letzten Jahren kontinuierlich größer geworden und zeigt, dass sich Großkonzerne wie Bosch, Conti und ZF immer mehr vom Rest absetzen.

Über den Autor

 Christian Otto

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stellvertretender Chefredakteur, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE