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Interieur Umfrage: Wie schätzen junge Fahrer Touchscreens im Auto ein?

| Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Thomas Günnel

Bußgeld und Fahrverbot drohen auch beim Bedienen des Touchscreens im Auto. Dennoch setzen fast alle Hersteller auf sie, „die junge Zielgruppe erwartet das so“. Eine Umfrage zeigt, ob das stimmt.

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Ein Beschluss gegen einen Tesla-Fahrer hat eine Grundsatzdiskussion über Touchscreens in Autos ausgelöst.
Ein Beschluss gegen einen Tesla-Fahrer hat eine Grundsatzdiskussion über Touchscreens in Autos ausgelöst.
(Bild: Tesla)

Ein Beschluss gegen einen Tesla-Fahrer hatte kürzlich hohe Wellen geschlagen: Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte gegen den Mann ein Bußgeld und ein Fahrverbot verhängt, weil dieser die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und einen Unfall verursachte, während er den Touchscreen seines Model 3 bediente.

Für die Autobranche könnte das Urteil durchaus Folgen haben, verbauen doch immer mehr Hersteller Touchscreens in ihren Neuwagen. Eine dabei gern genommene Begründung: Das komme gerade bei der jungen Zielgruppe gut an, da diese an die Technik gewöhnt seien. Eine Umfrage unseres Schwestermagazins »kfz-betrieb« bei Instagram lässt daran jedoch Zweifel aufkommen. Von den insgesamt 2.398 Abstimmungsteilnehmern bewertete die Mehrheit (54 Prozent) Touchscreens im Auto negativ.

Bei den knapp 30.000 Followern der Zeitschrift handelt es sich überwiegend um junge, autoaffine User, 87 Prozent sind 34 Jahre oder jünger. Sie sollten damit in die von der Automobilindustrie benannte Zielgruppe fallen.

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