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Elektromobilität

Volkswagen zeigt Studie eines Elektro-Bulli

| Redakteur: Thomas Günnel

Volkswagen zeigt auf der North American International Auto Show in Detroit den I.D. Buzz. Es ist die Vorstellung eines achtsitzigen Bulli mit Elektroantrieb.

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Volkswagen zeigt auf der North American International Auto Show seine Idee eines elektrisch angetriebenen Bulli (r.). Die Studie vereint einen vollautomatisierten Fahrmodus mit neuen Anzeige- und Bedienelementen.
Volkswagen zeigt auf der North American International Auto Show seine Idee eines elektrisch angetriebenen Bulli (r.). Die Studie vereint einen vollautomatisierten Fahrmodus mit neuen Anzeige- und Bedienelementen.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen hat auf der International Auto Show (NAIAS) in Detroit seine Vision eines Microsbusses der Zukunft vorgestellt. Der I.D. Buzz basiert auf dem modularen Elektrifizierungsbaukasten des Konzerns, ist knapp 4,95 Meter lang, 1,98 m breit und 1,96 hoch. Zukunftsvisionen sind der vollautomatisierte Fahrmodus sowie eine neue Generation von Anzeige- und Bedienelementen. Die Reichweite des bis zu achtsitzigen I.D. Buzz soll im Normzyklus bis zu 600 Kilometer betragen. Laden lässt sich das Fahrzeug auch induktiv. Etwa 30 Minuten soll das Laden auf rund 80 Prozent dauern – eine Ladeleistung von 150 kW vorausgesetzt. Montiert ist der Akku im Fahrzeugboden. Der Allradantrieb hat eine Systemleistung von 275 kW/374 PS mit jeweils einem E-Motor mit 150 kW an der Vorder- und der Hinterachse. Die Studie beschleunigt in etwa fünf Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 160 km/h begrenzt.

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Vollautonomer Fahrmodus

Im vollautonomen Modus „I.D. Pilot“, der laut VW ab dem Jahr 2025 denkbar ist, fährt das Lenkrad in Richtung Cockpit zurück, der Fahrer kann seinen Sitz nach hinten drehen und sich den Mitreisenden zuwenden. Die so genannte multivariable Sitzlandschaft erlaubt es, den elektrifizierten Bulli in einen fahrenden Konferenzraum zu verwandeln. Laserscanner, Ultraschallsensoren, Radarsensoren, Area-View-Kameras und Frontkamera erfassen im autonomen Modus das Umfeld, weitere Verkehrsdaten empfängt das Fahrzeug über die Cloud. Die wichtigsten Informationen projiziert der Van mittels AR-(Augmented Reality)-Head-up-Display in das Sichtfeld des Fahrers – in 3D, virtuell auf die Straße. Features wie die Infotainment- und Klimafunktionen lassen sich mittels eines herausnehmbaren Tablets bedienen.

Die zum Fahren wesentlichen Bedienelemente befinden sich indes im Lenkrad. Sein Innenbereich ist nicht – wie heute üblich – mit Speichen und Tasten ausgestattet, sondern verfügt über eine Art Touchpad. Das Fahrwerk ist mit elektronisch geregelten Dämpfern ausgerüstet und soll so für Oberklasse-Komfort sorgen. Volkswagen will ab dem Jahr 2020 eine ganze Familie der I.D.-Modelle auf den Markt bringen. Auf dem Pariser Automobilsalon 2016 präsentierte die Marke bereits den I.D. – ein Modell etwas unterhalb des Golf.

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