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Elektromobilität

Voltabox kauft Navitas Systems nun doch nicht

| Autor: Jens Scheiner

Wegen der fehlenden Freigabe durch den US-Prüfungsausschuss CFIUS sowie einer nicht zufriedenstellenden Entwicklung von Navitas Systems, tritt Voltabox vom Kaufvertrag über 37 Millionen Euro zurück.

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Voltabox macht von seinem vertraglich vereinbarten Kündigungsrecht Gebrauch und tritt vom Kauf von Navitas Systems mit sofortiger Wirkung zurück.
Voltabox macht von seinem vertraglich vereinbarten Kündigungsrecht Gebrauch und tritt vom Kauf von Navitas Systems mit sofortiger Wirkung zurück.
(Bild: Voltabox)

Voltabox macht gemeinsam mit ihrer US-Tochtergesellschaft Voltabox of Texas, von ihrem vertraglich vereinbarten Kündigungsrecht Gebrauch und tritt vom Kauf von Navitas Systems mit sofortiger Wirkung zurück. Einer der Gründe ist nach eigenen Angaben die bisher nicht erfolgte Freigabe der Transaktion durch den Ausschuss der US-Regierung zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten (CFIUS).

Zum Abschluss des Kaufvertrags über die Tochtergesellschaft Voltabox of Texas am 29. Juni für umgerechnet 37 Millionen Euro, gingen die Vertragsparteien von einer Dauer des CFIUS-Verfahrens von maximal 90 Tagen aus. Zuletzt erwartete Voltabox, die Zustimmung am 13. November zu erhalten, sodass die Transaktion noch im November hätte vollzogen werden können. Da die schon mehrfach in Aussicht gestellte Zustimmung in der gestrigen CFIUS-Sitzung wiederum nicht erfolgt ist, besteht für den Voltabox-Vorstand diesbezüglich keine hinreichende Planungssicherheit mehr.

Negative Entwicklung bei Navitas

Außerdem hat die wirtschaftliche Entwicklung von Navitas seit dem Abschluss des Kaufvertrages nicht den Verlauf genommen, der von Voltabox zum Zeitpunkt der Ankündigung der Übernahme erwartet worden war.

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Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE