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Fahrbericht

VW Golf Sportsvan: Dynamischer Nachfolger

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Fünf Otto- und zwei Dieselmotoren

Neu konzipiert wurden nicht nur die Karosserie und der Innenraum, sondern auch die Motoren. Sie sind serienmäßig mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet, dessen Abstimmung bei unserem Testwagen in Verbindung mit dem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) jedoch den gewohnten VW-Komfort vermissen ließ. Die fünf Turbobenzin-Direkteinspritzer (TSI) leisten 63 kW/85 PS, 81 kW/110 PS, 85/115 PS, 92 kW/125 PS und 110 kW/150 PS. Das Spektrum der Turbodiesel-Direkteinspritzer (TDI) deckt zwei Leistungsstufen mit 81 kW/110 PS und 110 kW/150 PS ab. Bis auf den 63-kW-TSI sind alle Motoren optional mit einem DSG verfügbar.

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Wir waren mit dem Turbodiesel-Direkteinspritzer (TDI)-Motor mit 110 kW/150 PS und DSG unterwegs. Im Durchschnitt verbrauchte der Wagen zwischen 6,1 und 6,3 Liter auf 100 Kilometer, und damit etwa 1,5 Liter mehr als die im Normzyklus gemessenen 4,7 Liter oder 122 g CO2 pro Kilometer. Seine Höchstgeschwindigkeit ist mit 210 km/h angegeben. Optional steht für den Sportsvan die adaptive Fahrwerksregelung DCC im Angebot. Sie bietet die drei Fahrmodi „Comfort“, „Normal“ und „Sport“, die nunmehr auch innerhalb der Fahrprofilauswahl über den Touchscreen in der Mittelkonsole ausgewählt und angezeigt werden können. Insgesamt stehen vier Profile zur Verfügung: „Eco“, „Sport“, „Normal“ und „Individual“; in Verbindung mit DCC kommt noch „Comfort“ hinzu. Im „Eco“ werden die Motorsteuerung, die Klimaanlage und weitere Nebenaggregate verbrauchsoptimal gesteuert. Darüber hinaus steht bei den DSG-Fahrzeugen eine Segelfunktion zur Verfügung; geht der Fahrer vom Gas – etwa bei Passagen mit Gefälle – kuppelt das Getriebe aus und der Motor läuft im Leerlauf.

Gute Basisausstattung – nach oben ohne Grenzen

Analog zum klassischen Golf und Golf Variant wird auch der Sportsvan in den Ausstattungen „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ angeboten. Bereits die Grundversion hat Serienfeatures wie die elektronische Differenzialsperre XDS+, die neue Multikollisionsbremse, LED-Kennzeichenbeleuchtung, Wärmeschutzverglasung, einen in der Höhe einstellbaren Fahrersitz, Klimaanlage, eine Reifenkontrollanzeige, die neue elektronische Parkbremse inklusive Auto-Hold-Funktion, einen 5-Zoll-Touchscreen, einen variablen Ladeboden, eine Gepäckraumabdeckung und die vom Kofferraum oder Fond aus zu bedienende Entriegelung der Rücksitzlehnen an Bord. Ferner ist der Sportsvan mit sieben Airbags, dem elektronischen Stabilisierungsprogramm ESC, sicherheitsoptimierten Kopfstützen vorn und der Warnblinkautomatik bei einer Vollbremsung serienausgestattet.

Darüber hinaus kann der Sportsvan nahezu grenzenlos individualisiert werden. Ab dem 5,8-Zoll-Display besitzen die Radio- und Radio-Navigationssysteme zum Beispiel eine Näherungssensorik: Sobald sich ein Finger des Fahrers oder Beifahrers dem Touchscreen nähert, schaltet das Infotainmentsystem automatisch vom Anzeige- in den Bedienmodus – die via Touchscreen aktivierbaren Elemente werden besonders hervorgehoben.

Die Preisliste für den VW Golf Sportsvan beginnt bei 19.975 Euro für den 1.2 TSI mit 63 kW. Unser 2.0 TDI mit 150 PS und DSG startet bei beachtlichen 30.750 Euro. Insgesamt liegt der Preisunterschied zu einem vergleichbaren Golf bei rund 2.500 Euro – ob das angemessen ist für ein mehr an Platz und eine höhere Sitzposition, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Über den Autor

 Claus-Peter Köth

Claus-Peter Köth

Chefredakteur