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Zulieferer WKW.automotive in Stiftung eingebracht

| Redakteur: Jens Scheiner

Der international tätige Wuppertaler Autozulieferer WKW.automotive wird in Zukunft mehrheitlich in eine gemeinnützige Stiftung überführt.

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Testamentsvollstrecker Peter Kruft (links), Regierungspräsidentin Annemarie Lütkes und Testamentsvollstrecker Wolfgang Sandow mit der Stiftungsurkunde der Gert und Susanna Mayer Stiftung.
Testamentsvollstrecker Peter Kruft (links), Regierungspräsidentin Annemarie Lütkes und Testamentsvollstrecker Wolfgang Sandow mit der Stiftungsurkunde der Gert und Susanna Mayer Stiftung.
(Foto: WKW.automotive)

Der letzte Wunsch des längjährigen Firmenlenkers Gert Meyer war es, das Unternehmen in eine gemeinnützige Stiftung zu überführen. Dieser Schritt wird nun vollzogen. „Wir werden das Unternehmen mehrheitlich in die gemeinnützige Gert und Susanna Mayer Stiftung überführen“, sagt der WKW-Geschäftsführer Peter Kruft, der auch gleichzeitig neben Herrn Wolfgang Sandow als Testamentsvollstrecker des verstorbenen Herrn Gert Mayer eingesetzt wurde.

Hilfe für krebskranke Kinder

Die Gert und Susanna Mayer Stiftung, die am Freitag, 15. Januar offiziell anerkannt wurde, verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und wird aus den Erträgen, die die Stiftung durch die wirtschaftliche Tätigkeit des eingebrachten Unternehmens erzielt, in erster Linie die Behandlung krebskranker Kinder sowie die Begleitung von betroffenen Familien unterstützen. „Die Stiftung wird Mehrheitseigentümerin des Unternehmens. Und da eine Stiftung für die Ewigkeit eingesetzt wird, stellen wir sicher, dass WKW.automotive nie in Nachfolgeschwierigkeiten geraten kann. Das ist gut und wichtig für die Mitarbeiter, deren Familien – und natürlich für die Anliegen der Stiftung“, so Peter Kruft, der nach seinem Ausscheiden aus der Geschäftsführung ebenfalls neben den Herren Wolfgang Sandow und Werner Hillebrand in den Vorstand der Stiftung einziehen wird.

Das Wuppertaler Unternehmen Walter Kleingehört zu den führenden mittelständischen Automobilzulieferbetrieben. Wie das Unternehmen mitteilte erwirtschaften die rund 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Das eingezahlte Grundstockvermögen beträgt nach eigenen Angaben zwei Millionen Euro.

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