Lithium-Ionen-Batterien Zellen, Module, Batterien: Der Vorsprung deutscher Anlagenbauer

Autor / Redakteur: Hartmut Hammer / Thomas Günnel

Deutschen OEMs und Lieferanten wurde lange vorgeworfen, die Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen verschlafen zu haben. Anders die Anlagenlieferanten: Ihre Fertigungskonzepte „Made in Germany“ für Zellen, Module und Batteriesysteme werden seit Jahren weltweit geschätzt.

Das Handling von Zellen ist eine Kernkompetenz für die Batteriemodulherstellung.
Das Handling von Zellen ist eine Kernkompetenz für die Batteriemodulherstellung.
(Bild: Teamtechnik)

Das Geschäft boomt: Lag die Nachfrage der Elektromobilitätsanbieter nach Lithium-Ionen-Zellen für Pkw im Jahr 2017 weltweit noch bei etwa 30 GWh, waren es 2020 schon 126 GWh. Der VDMA rechnet in den nächsten Jahren weiterhin mit Wachstumsraten von 30 bis 40 Prozent. Schon 2025 könnte die Grenze von einer Terawattstunde geknackt werden.

Ähnlich optimistisch lesen sich Prognosen für Anlagenausrüster: Laut einer Studie von Roland Berger soll das Marktvolumen für Produktionsequipment von 2020 bis 2030 jährlich um ein Drittel wachsen. Für 2021 erwartet der Fachverband Batterieproduktion des VDMA für seine Mitgliedsfirmen einen Umsatzzuwachs von 14 Prozent im Jahresvergleich.

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 Hartmut Hammer

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Journalist