Alternative Antriebe ZF entwickelt Brennstoffzellen-Antrieb für Reisebusse

Redakteur: Lena Sattler

Mit der Brennstoffzelle fahren bereits Pkw, Lkw und Linienbusse. Jetzt könnte die Technik bald auch in Reisebussen zum Einsatz kommen: Dafür arbeitet der Automobilzulieferer ZF mit anderen Unternehmen zusammen.

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Im Projekt HyFleet wollen namhafte Unternehmen Brennstoffzellenantriebe unter anderem für Reisebusse entwickeln.
Im Projekt HyFleet wollen namhafte Unternehmen Brennstoffzellenantriebe unter anderem für Reisebusse entwickeln.
(Bild: ZF/ Freudenberg/ Flixbus/ Atmosfair)

ZF forscht gemeinsam mit dem Technologiekonzern Freudenberg, dem Fernbusanbieter Flixbus und der Klimaschutzorganisation Atmosfair an einem neuen Projekt zur Brennstoffzellentechnologie. Wie der Zulieferer in einer Pressemeldung am Mittwoch mitteilt, wollen die Unternehmen im Rahmen des dreijährigen Projekts „Hy Fleet“ Erkenntnisse für den optimalen Einsatz von Brennstoffzellen in Reisebussen liefern. Ziel sei die Auslegung und Erprobung eines rein elektrisch angetriebenen Reisebusses.

Förderung durch das BMVI

Die Partner möchten dabei Informationen zur Dimensionierung von Batterie und Brennstoffzelle, zum Kühlkonzept des Systems und zu den Belastungsspitzen für das Antriebssystem im Betrieb sammeln. Daneben wollen sie die Energieeffizienz des Antriebs, die Fahreigenschaften und die Wasserstoff-Betankung untersuchen.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. ZF bringt nach eigenen Angaben hier seine Erfahrungen für den rein elektrischen Nutzfahrzeugantrieb ein, inklusive der Leistungselektronik und der softwareseitigen Steuerung aller Energieverbraucher.

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