Elektrifizierung ZF: „Wir können alle Szenarien abdecken“

Autor / Redakteur: Claus-Peter Köth / Thomas Günnel

Jörg Grotendorst, Leiter Division E-Mobility, und Bernd Stockmann, Leiter Division Pkw-Antriebstechnik, im Gespräch mit »Automobil Industrie« unter anderem über aktuelle Entwicklungsschwerpunkte der ZF Friedrichshafen.

Jörg Grotendorst, Leiter Division E-Mobility (l.), und Bernd Stockmann, Leiter Division Pkw-Antriebstechnik der ZF Friedrichshafen, im Gespräch mit »Automobil Industrie«.
Jörg Grotendorst, Leiter Division E-Mobility (l.), und Bernd Stockmann, Leiter Division Pkw-Antriebstechnik der ZF Friedrichshafen, im Gespräch mit »Automobil Industrie«.
(Bild: ZF Friedrichshafen)

Herr Grotendorst, Herr Stockmann, aktuelle Studien prognostizieren für das Jahr 2020 in Europa einen Marktanteil von knapp zehn Prozent bei den alternativen Antrieben (HEV, PHEV, EV). Danach soll die Post richtig abgehen – je nach Szenario mit einem jährlichen Wachstum von rund 20 Prozent. Würden Sie diese Zahlen bestätigen?

Grotendorst: Ja. Wir rechnen im Jahr 2025 weltweit mit etwa 25 Prozent Marktanteil für Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge – mit unterschiedlichen Ausprägungen je nach Markt.

Mit welchen Komponenten und Systemen will ZF von diesem Wachstumsschub profitieren?

Grotendorst: Zunächst einmal wachsen wir ja doppelt: Einmal durch den weiter expandierenden Auto-Weltmarkt und zweitens durch die zunehmende Elektrifizierung in den Fahrzeugen – eine Ausgangsposition für ZF, wie sie besser nicht sein könnte. Unser Hauptvorteil ist, dass wir für nahezu alle Antriebskonzepte die notwendigen Komponenten im Haus haben: Getriebe, Achsen, E-Maschinen, Kupplungen, Schwingungsdämpfer, Leistungselektronik etc.. Diese Kompetenzen nutzen wir, um unseren Kunden hoch integrierte Systeme mit echtem Mehrwert anzubieten.

Über den Autor

 Claus-Peter Köth

Claus-Peter Köth

Chefredakteur Automobil Industrie & Next Mobility